Alles was du über Mikronährstoffe wissen musst

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Was sind Mikronährstoffe?

Im Vergleich zu Makronährstoffen enthalten Mikronährstoffe keine Energie und sind dennoch absolut lebensnotwendig. Mikronährstoffe lassen sich in Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe aufteilen und haben unter anderem auf das Wachstum des Menschen, den Energiekreislauf oder den Zellschutz positiven Einfluss. Mikronährstoffe haben allgemein gesundheitswirksame Leistungen in allen Bereichen des menschlichen Körpers.

Vitamine

Vitamine haben Funktionen in Bereichen wie dem Wachstum und dem Immunsystem und wirken entscheidend bei Heilungsprozessen mit. Sie lassen sich in fettlösliche und wasserlösliche Vitamine unterteilen. Die fettlöslichen sind die Vitamine A, D, E und K, wasserlösliche sind unter anderem das Vitamin C und B, wobei Vitamin B eine sehr große Gruppe ist. Bei Vitaminen ist eine Unterversorgung sehr gefährlich, während eine Überversorgung möglich, aber eher ungefährlich ist. Beim Vitamin C ist eine Unterversorgung ein Resultat daraus, wenn man zu wenig Obst und Gemüse isst, da sich das Vitamin C nur in diesen Lebensmitteln finden lässt. Vitamin B, vor allem das Vitamin B12, findet man wiederum nur in tierischen Produkten. Bei einer veganen Ernährung ist es also wichtig, das Vitamin B12 mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln zu ergänzen. Fast jedes Lebensmittel enthält Vitamine. Welche das sind, kommt auf die jeweiligen Nahrungsmittel an. Neben Früchten und Gemüse ist es sicherlich sinnvoll, tierische Produkte zu sich zu nehmen, aber auch Nüsse, Kerne, Saaten und Körner enthalten verschiedene Vitamine. Das heißt: Ernähre dich variantenreich, einseitige Ernährung ist sehr ungesund. Mehr zu dem Thema gesunde Ernährung.


Mineralstoffe

Mineralstoffe kann man wiederum in Mengenelemente und Spurenelemente aufteilen.
Wir haben in der Regel 50 mg Mengenelemente pro Kilogramm in unserem Körper enthalten, während wir Spurenelemente in einer eher geringen Menge, also unter 50 mg pro Kilogramm Körpergewicht in unserem Körper haben. Grundsätzlich lassen sich die Mengen- und Spurenelemente wiederum in Reglerstoffe und Baustoffe einteilen. Reglerstoffe wirken in der Signalleitung, können unterschiedliche Ladung ausgleichen und damit den Gewebedruck im Körper regeln, der für einen gesunden Stoffwechsel notwendig ist. Baustoffe hingegen werden, wie der Name schon sagt, in Knochen, Hormonen und in Enzymen verbaut. Mineralstoffe sind anorganisch, weswegen sie solch metallisch klingende Namen haben. Beispiele für Baustoffe sind Natrium, Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Jod und Chrom. Ähnlich wie Vitamine sind Mineralstoffe in unterschiedlicher Menge in Nahrungsmitteln enthalten. Auch bei den Mineralstoffen ist somit eine ausgeglichene Bilanz wichtig, da eine Unterversorgung von Mineralstoffen sehr schädlich sein kann.


Sekundäre Pflanzenstoffe

Von den sekundären Pflanzenstoffen sind nur sehr wenige bekannt, wobei es zehntausende gibt. Sekundäre Pflanzenstoffe sind Abwehrstoffe der Pflanzen gegen Bakterien- oder Pilzbefall, die unter anderem auch die Farbe der Pflanze bestimmen, die wir essen. Es gibt viele Pflanzen, derer Abwehrstoffe für den Menschen giftig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe vieler Pflanzen können aber auch sehr gesund für den Menschen sein, denn je nachdem welche das sind, haben sie unterschiedliche Funktionen für unseren Körper. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken positiv mit im Kampf gegen Krebs, unterstützen unser Immunsystem, sind antientzündlich, antibakteriell, blutdrucksenkend und haben vor allem eine antioxidative Wirkung, sie schützen also unsere Zellen. Im Vergleich zu den Mineralstoffen und Vitaminen sind pflanzliche Stoffe nicht essentiell, unser Körper ist also nicht auf sie angewiesen. Weil sie natürlich nur in Pflanzen vorkommen, gilt auch und vor allem bei den sekundären Pflanzenstoffen: Iss viel Gemüse. Obst und Gemüse gehört jeden Tag auf den Teller, das betrifft vor allem Gemüse in großen Mengen.


Fazit zu Mikronährstoffen

Mikronährstoffe lassen sich in drei Unterarten unterteilen, den Vitaminen, den Mineralstoffen und den sekundären Pflanzenstoffen. Vitamine können entweder wasser- oder fettlöslich sein und sind, wie auch Mineralstoffe, ein essentieller Teil unserer Ernährung. Eine Unterversorgung kann schwere gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Die sekundären Pflanzenstoffe sind zwar nicht essentiell, aber ebenfalls wichtig für den menschlichen Körper. In den verschiedensten Lebensmittel kann man unterschiedliche Mengen an Mikronährstoffen finden und über die Nahrung aufnehmen. Dies ist einer der hauptsächlichen Gründe, warum eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und vor allem viel Gemüse das entscheidende Fundament einer gesunden Ernährung ist.


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