Die ultimativen Tipps und Tricks zum Abnehmen ohne Diät

14 Min. Lesezeit · Upfit Redaktion · Aktualisiert:

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Tipps und Tricks zum Abnehmen: Das erwartet dich

Viele Abnehmwillige quälen sich durch strenge und oftmals ungesunde Diäten: Hungerattacken, Mangelerscheinungen und Leistungsabfall sind nur einige der negativen Begleiterscheinungen von Crash Diäten. Doch es geht auch anders! Wir zeigen dir heute die ultimativen Tipps und Tricks zum Abnehmen, die dir helfen ohne Diät und ohne Hunger abzunehmen!

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Abnehmtipp 1: Morgens wie ein Kaiser…

Was unsere Großeltern schon wussten, wird auch immer wieder in diversen Studien belegt: Ein ausgewogenes Frühstück hilft beim Abnehmen! Eine Londoner Studie hat herausgefunden, dass das Gehirn bei fehlendem Frühstück stärker auf Bilder von stark kalorienhaltigem Essen anspringt. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2013 wies bei Frauen, die ein großes Frühstück zu sich genommen hatten, ein signifikant stärkeres Absinken vom Hungerhormon Ghrelin nach als bei der Vergleichsgruppe mit kleinem Frühstück. Wer also gut frühstückt, reduziert das Risiko Heißhungerattacken zu verfallen!
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Abnehmtipp 2: Mach Dir Termine für Dein Training!

Sport treiben ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, wenn Du nachhaltig abnehmen möchtest. Laut einer Studie schaffen es aber weniger als die Hälfte der Deutschen regelmäßig Sport zu treiben. Der häufigste Grund: keine Zeit. Es folgen Stress bei der Arbeit, private Verpflichtungen und weitere Gründe, die eigentlich nur eine Umschreibung für “keine Zeit” sind. Kein Wunder, dass gerade Eltern in dieser Statistik schlecht abschneiden und damit leider keine guten Vorbilder für die nächste Generation abgeben. Wenn Du selber in einer solchen Situation bist, ist es hilfreich feste Termine für das Training in Deinen Kalender einzutragen. So behältst Du Dein Workout immer im Blick und behandelst es von der Wertigkeit wie einen Arzttermin und es gerät nicht in Vergessenheit, wenn es zeitlich etwas knapper wird, als geplant. Nicht nur Dein Gewicht, auch Deine Gesundheit und damit auch Deine Arbeitskraft profitiert nachweislich von regelmäßiger sportlicher Betätigung.


Abnehmtipp 3: Mehr Ballaststoffe!

Eine American Heart Association Studie wies eine Gruppe von Probanden an, sich über 3 Monate an einen strikten Diätplan zu halten. Die Vergleichsgruppe hatte für den Zeitraum nur eine einzige Vorgabe: 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag. Am Ende der Studie hatten beide Versuchsgruppen abgenommen und ihre Herzgesundheit verbessert. Das zeigt, dass die simple Mehraufnahme von Ballaststoffen schon erheblich zum Abnehmerfolg beitragen kann. Der Grund dafür ist, dass Ballaststoffe viel Flüssigkeit aufnehmen können und dadurch im Verdauungstrakt aufquellen. Unser Hungergefühl reagiert unter anderem auf das Volumen der zugeführten Nahrungsmittel bzw. die Dehnung der Darmwand, daher macht die Aufnahme von Ballaststoffen einen entscheidenden Unterschied, wenn es darum geht die Essensmenge zu regulieren.

Abnehmtipp 4: Wasser, Tee, Kaffee

Wenn es um die Flüssigkeitszufuhr geht, sollten Abnehmwillige alles meiden, was kein Wasser, (ungesüßter) Tee oder Kaffee ist. Säfte und Softdrinks wie Limonaden und Cola können aufgrund ihres hohen Zuckergehalts als flüssige Süßigkeiten betrachtet werden. Die Light-Varianten besagter Softdrinks sind nur bedingt eine gute Alternative, da hier Zucker durch Ersatzstoffe mit anderen negativen Nebeneffekten ausgetauscht wird. Studien belegen, dass auch der Konsum von light Getränken vielfach zu einer Gewichtszunahme führt. Die Erklärungsansätze sind vielfältig: Möglicherweise unterschätzen Light-Trinker die Kalorienersparnis und essen so über ihren Bedarf hinaus – der Diätdrink wird also zur Kalorienfalle. Oder der süße Geschmack alleine führt zu einer Veränderung des Geschmackssinns und damit zu einer unbemerkten Auswahl kalorienreicherer Nahrungsmittel – eine Theorie, für die es bereits einige Belege gibt. Weiterhin gut möglich ist, dass die künstlichen Süßstoffe einen negativen Einfluss auf unsere Darmflora haben, welche für die Verdauung zuständig ist und auf unser Signalsystem bezüglich Hunger und Appetit einen großen Einfluss hat. Egal welche dieser Theorien am Ende stimmt, klar ist, dass sowohl Säfte, als auch Softdrinks und light Getränke keine Alternative zu Wasser, Tee und Kaffee sind, wenn es um das Thema Abnehmen geht.


Abnehmtipp 5: Fülle dein Gefrierfach mit Gemüse

Alles aus dem Gefrierfach ist schlecht? Von wegen! Frisches, saisonales Gemüse weist zwar die etwas höhere Nährstoffdichte auf, tiefgekühltes Gemüse ist aber nicht viel schlechter. Kurz nach der Ernte wird das vollständig gereifte Gemüse eingefroren, wobei ein großer Teil der Nährstoffe Dank moderner, schonender Verfahren erhalten bleibt – zudem wird es vor der Kühlung zum direkten Kochen vorbereitet. Das kann gesunde Ernährung ungemein erleichtern und dich davon abhalten, dir aus Bequemlichkeit eine Pizza zu bestellen. Einen Beutel tiefgefrorenes Gemüse – selbstverständlich naturbelassen und nicht in einer Soße aus Geschmacksverstärkern gebadet – solltest Du immer auf Lager haben, wenn Du Dich sauber ernähren möchtest. Gerade für Menschen, die viel arbeiten und sich mit häufigen Einkäufen und längeren Kochzeiten für das Waschen und Schneiden des Gemüses in der Küche schwer tun bietet sich hier eine einfache Lösung.


Abnehmtipp 6: Schwarzer Kaffee

Eine Tasse schwarzen Kaffee (am besten ohne Milch und Zucker) am Morgen, macht nicht nur dich wach, sondern weckt auch deinen Stoffwechsel auf. Dieser wird für rund 3 Stunden um bis zu 12% zusätzlich aktiviert. Übertreiben sollte man es jedoch auch nicht – zwar widersprechen sich Forschungsergebnisse in Bezug auf die Gesundheitswirkung von Kaffee fundamental, klar ist aber, dass ein hoher Kaffeekonsum sich langfristig negativ auf Dein Energielevel auswirkt – der Körper kann nicht dauerhaft zu Leistung gezwungen werden. Dabei ist es sinnvoller 3 Tassen Kaffee in Abständen von 2 – 3 Stunden zu trinken, als sie sich auf einmal rein zu kippen, der hohe Koffeinanstieg sorgt für eine umso stärkere Müdigkeit, wenn der Spiegel wieder sinkt. Du solltest vor allem darauf achten Deinen Kaffee schwarz und ohne Zucker zu trinken, da die Zugabe fettreicher Sahne, Milch oder Sojamilch den positiven Effekt auf Deinen Stoffwechsel ebenso wieder zunichte macht wie Zucker.


Abnehmtipp 7: Richtig snacken

Pistazien oder andere Lebensmittel, die einzeln zum Verzehr vorbereitet werden müssen, können beim Abnehmen helfen. Das Knacken der einzelnen Schalen von Pistazien zwingt dich, langsamer zu essen und insgesamt auch weniger. Plus: Pistazien sind reich an Protein und Ballaststoffen. Das gleiche gilt für das Knacken von Walnüssen, Haselnüssen oder Erdnüssen, anstatt diese einfach aus einer Packung zu greifen. Ansonsten bietet es sich an, zu geschnittenem Gemüse zu greifen. Auch Beeren bieten im Zusammenspiel mit Nüssen oder Mandeln eine vernünftige Alternative zum Diätkiller Schokoriegel. Weitere Snack-Inspirationen findest du hier!


Abnehmtipp 8: Schlaf schön...

Ein einfacher Trick, da er sowieso bereits Teil deiner Routine ist: Schlafen. Versuche so viel zu schlafen, wie du kannst – mindestens sieben Stunden pro Nacht. Gesunder, ausgiebiger Schlaf verringert das Hungergefühl am Folgetag und wirkt Heißhungerattacken entgegen. Eine Studie an der University of Chicago fand zudem heraus, dass die nächtliche Schlafdauer die Fettverbrennung positiv beeinflussen und einen Verlust an Muskelmasse durch Abnehmen verringern kann. Es gilt: Je länger die Schlafdauer und je besser die Qualität des Schlafs, desto höher die Fettverbrennung und der Anteil an Muskelmasse. Guten Schlaf erkennst Du daran, dass Du schnell einschläfst, durchschläfst und fit wieder aufwachst.


Abnehmtipp 9: Wasser marsch!

Ausreichend Wasser ist wichtig für unser allgemeines Wohlbefinden und hilft auch beim Abnehmen. Wer mehr Wasser trinkt, isst in der Regel auch weniger – insbesondere ein Glas Wasser direkt vor jeder Mahlzeit fördert das Sättigungsgefühl. Zudem wird ein Durstgefühl häufig mit einem Hungergefühl verwechselt und somit gegessen wenn der Körper eigentlich nach Wasser verlangt. Außerdem regt eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr den Stoffwechsel an und stellt auch ein sinnvolles Substitut für alle anderen kalorienhaltigen Getränke dar – ein Glas Orangensaft beispielsweise hat 100-150 Kalorien. Über einen Monat gesehen macht das bei nur zwei Gläsern Saft am Tag etwa ein Kilogramm Körperfett aus!


Abnehmtipp 10: Kleinere Teller

Wer seine Mahlzeiten auf einem kleineren Teller oder Schüsseln anrichtet, der wird schneller satt. Hintergrund dieses Abmehmtricks ist, dass das Gehirn dieselbe Portion auf einem größeren Teller als kleiner auffasst und dadurch langsamer ein Sättigungsgefühl eintritt. Auch bei kalorischen Getränken kann man tricksen: Große, schmale Gläser reduzieren die Trinkmenge, während man bei kleinen, breiten Gefäßen dazu neigt, sich mehr ein zu schenken. Das Auge isst also nicht nur mit, es trinkt auch mit, mach Dir das zunutze!


Abnehmtipp 11: Addieren, nicht subtrahieren

Verändere deinen Fokus! Viele Abnehmwillige fokussieren sich darauf, welche Lebensmittel sie jetzt aus ihrem Ernährungsplan streichen müssen und assoziieren die Diät mit Verzicht. Fokussiere dich stattdessen darauf was du jetzt essen darfst und sollst. Listen mit erlaubten Lebensmitteln helfen ungemein dabei die Frage zu klären, die sich viele Abnehmwillige stellen: „Was darf ich denn überhaupt noch essen?“. Der Hintergrund ist, dass die routinemäßige Auswahl von Lebensmitteln, die schlecht für das Gewicht sind, die tägliche Ernährung vieler Menschen mit Übergewicht kennzeichnen. Eine schlechte Ernährung basiert also meist auch auf eingeschliffenen Verhaltensweisen. Viele gesunde Lebensmittel geraten dabei in Vergessenheit. Vor sich eine große Auswahl an möglichen Lebensmitteln zu sehen erleichtert daher die Aufgabe das Verhalten zu ändern und sich gesünder zu ernähren. Zähle die neuen gesunden Lebensmittel in deiner Ernährung und nicht die ungesunden, auf die du verzichten musst.


Abnehmtipp 12: Emotionales Essen vermeiden

Wir essen nicht immer um lediglich unseren Hunger zu stillen. Häufig gibt es bestimmte Situationen, in denen wir dazu neigen ohne Hunger zu essen. Langeweile, Stress oder Einsamkeit sind typische Trigger. Reflektiere dein Essverhalten und finde heraus, was dich zum emotionalen Essen verleitet. Dies hilft dir, in ähnlichen Situationen zukünftig bewusster zu handeln und das Essen mit einer sinnvollen Alternative zu ersetzen. Greifst du zum Schokoriegel, wenn du gestresst bist? Finde andere Wege, dich zu beruhigen wie Meditation, Musik oder ein kurzer Spaziergang. Vielleicht gelingt es Dir sogar durch Erkennen der Stressoren und Entwickeln von Strategien den Stress an sich zu verringern oder ganz zu vermeiden. Isst du aus Einsamkeit? Gehe unter Menschen und nicht zum Kühlschrank, gerade beim Sport, der selber auch noch beim Abnehmen hilft, finden sich kontaktfreudige Menschen und häufig sogar Gleichgesinnte, wenn es ums Abnehmen geht. Selbiges gilt für Essen aus Langeweile: Gehe raus in den Park, lies ein Buch oder rufe einen Freund an, der dich zum Lachen bringt – oder vielleicht sogar doch Sport?


Abnehmtipp 13: Bleibe bei der Sache

Iss achtsamer. Vermeide beim Essen Ablenkungen wie den Fernseher, die Arbeit oder Straßenverkehr. Nimm dir Zeit und setze dich zum Essen hin – konzentriere dich und iss langsam. Achte auf die Konsistenz, den Geschmack, den Geruch, dein Sättigungsgefühl. Dein Körper weiß, wie viel Nahrung er braucht – häufig schenken wir ihm in unserem hektischen Alltag jedoch keine Beachtung, schlingen unser Essen gedankenlos herunter und essen so über unseren Hunger hinaus. Achtsames Essen hilft dir auch im Umgang mit Emotionen und daraus entstehendem Appetit. Wenn es dir schwer fällt, dich beim Essen zu konzentrieren, probiere Essstäbchen statt einer Gabel oder die andere Hand zu nutzen. So musst du dich automatisch auf das Essen konzentrieren.


Abnehmtipp 14: Die Sonne scheint trotzdem

Als Kinder wird uns eingebläut, wir müssten unseren Teller stets leer essen, damit am nächsten Tag die Sonne scheinen würde. Iss langsam und fühle dich nicht mehr verpflichtet immer aufzuessen – höre auf, bevor das Völlegefühl eintritt. Es braucht meist einige Zeit, bis das Hirn das Signal zur Sättigung aus dem Verdauungstrakt empfängt. Studien zeigen nicht nur, dass man mehr isst, wenn man schneller isst, sondern auch, dass schnelles Essen „ansteckend“ ist. Wähle also Deine Partner beim Essen mit Bedacht, denn wenn diese schnell und viel essen, wirst Du automatisch auch mehr essen.


Abnehmtipp 15: Aus den Augen, aus dem Sinn

Miste deine Vorratskammer, den Kühlschrank und die Küchenschränke aus: Alles Ungesunde muss gehen. Zugegeben, nur weil wir die Packung Schokoriegel aus unserem Sichtfeld verbannen, heißt das nicht, dass wir sie vollkommen vergessen. Allerdings kann bereits der Anblick oder der Geruch von Essen ein Verlangen und Hunger auslösen. Das gilt natürlich auch für Bildwerbung, die wir nicht ganz ausschalten können. Wenn nun etwas entsprechendes in der Nähe greifbar ist, kannst Du dem Impuls kaum noch entgegenwirken. Indem du alles Ungesunde aus deinen Vorräten verbannst und gegen gesunde Alternativen tauschst, räumst du einen riskanten Heißhunger Trigger aus den Weg. Aus dem Auge – aus dem Sinn. Wenn es dann doch einmal Heißhunger gibt, wirst Du zuerst gesunde Sachen erblicken, was es leichter macht die ungesunden Snacks zu meiden.

Abnehmtipp 16: Liebes Tagebuch...

Ein Ernährungstagebuch ist der beste Weg, dir bewusst zu werden und gleichzeitig zu kontrollieren, was, wann und wie viel du jeden Tag isst. Studien haben ergeben, dass die Diäterfolge bei Menschen, die ihre Nahrungsaufnahme dokumentieren höher sind als bei denjenigen, die kein Ernährungstagebuch führen. Auf diese Weise lassen sich Schwachstellen und ungesunde Muster erkennen und Schritt für Schritt korrigieren. Auch hinsichtlich emotionalem Essen kann ein Ernährungstagebuch hilfreich sein, ungesunde Verhaltensweisen zu reflektieren.  Nur was korrekt gemessen und erfasst wird, kann auch angemessen angepasst werden. Der eigenen Erinnerung kann man in Bezug auf die Ernährung nicht vertrauen, die Differenz zwischen der geschätzten und realen Kalorienaufnahme ist meistens frappierend – ein Block und ein Stift können dies schnell ändern.


Abnehmtipp 17: Lass deinen Körper im Ungewissen

Wer fit werden will, muss seine Workouts anspruchsvoll gestalten und auch halten! Um den Körper stets zu fordern, reicht es nicht aus, jedes Mal das gleiche Workout zu absolvieren. Variiere dein Workout regelmäßig alle vier bis sechs Wochen und stelle so sicher, dass dein Fortschritt nicht stagniert. Auch innerhalb eines Workouts sollte es Variation geben, daher ist es sinnvoller das Tempo bei einem Lauftraining zu variieren, als in einem gleichmäßigen Tempo zu laufen. So sprichst Du verschiedene Energiegewinnungssysteme an und kannst diese Stück für Stück verbessern. Zusätzlich ist der Energieverbrauch bei kurzen intensiven Läufen wesentlich höher, als bei einem langsamen gleichmäßigen Lauf – Du sparst also Zeit. Auf einem ähnlichen Prinzip basiert auch HIIT (High Intensity Intervall Training). Bei dieser Methode wird innerhalb des Workouts immer zwischen leichten, langsamen und sehr intensiven Abschnitten gewechselt. Ausgerichtet wird dieser Wechsel an der Herzfrequenz oder dem Tempo, je schneller Du läufst, desto höher steigt auch der Puls. Der Körper hat so keine Zeit sich auf ein bestimmtes Belastungslevel einzustellen. Durch die hochintensiven Phasen und eine von diesen induzierte Sauerstoffschuld im Gewebe bleibt der Energiebedarf in der Muskulatur auch nach Ende des Trainings erhöht und die Fettverbrennung hält an.


Abnehmtipp 18: Morgenstund

Stehe morgens eine Stunde früher auf, um ein Workout in deine morgendliche Routine zu integrieren. Eine japanische Studie fand heraus, dass ein Workout vor dem Frühstück den Stoffwechsel mächtig ankurbelt. Die Studie berichtet, dass über den Tag rund 280 Kalorien mehr verbrannt werden, als wenn dasselbe Workout am Abend absolviert wird. Wenn Du ein solches morgendliches Workout nicht gut verträgst, trinke zuvor ein Glas Wasser und iss ein paar Nüsse oder Kerne. So verhinderst Du, dass der Blutzuckerspiegel beim Training schnell stark abfällt, was zu einem starken Leistungseinbruch und krampfartigen Hungergefühl führt.


Abnehmtipp 19: Iss früh zu Abend

Ein frühes Abendessen rund fünf Stunden vor dem Schlafengehen gibt deinem Körper mehr Zeit, die Kalorien zu verbrennen und stellt sicher, dass du nur isst, wenn du am aktivsten bist. Zudem gibst du deinem Verdauungstrakt eine längere Pause, was sich laut Studien ebenfalls positiv auf die Gewichtsabnahme auswirken soll. Finde in unserem Guide weitere Infos zum so genannten intermittierenden Fasten!


Abnehmtipp 20: Pack deine Sachen!

Packe dir am Abend immer deine Sporttasche, so dass du sie nur noch mitnehmen musst am nächsten Tag. So hast du eine Ausrede weniger, das Workout am Morgen, in der Mittagspause oder nach der Arbeit sausen zu lassen. Auch praktikabel: Schlafe in deinen Workout-Sachen und starte so morgens direkt durch!


Abnehmtipp 21: Spare Kalorien bei der Getränkewahl

Viel trinken ist während des Abnehmens wichtig! Beim Trinken lassen sich viele Kalorien sparen. Du wirst jetzt sagen: ”Natürlich nehme ich bei einer Diät keine Zuckerbomben, wie Cola oder Limonade zu mir”. Gerade Getränke mit Süßungsmitteln tragen Risiken in sich. Wenn wir dem Körper durch den Geschmack vorspielen Zucker zu sich zu nehmen und es kommt kein Zucker im Körper an, sendet er Signale. Der Körper verlangt sozusagen nach dem Zucker und das Hungergefühl bzw. das Verlangen nach Zucker erhöht sich. Durch den Verzicht auf Süßstoffe lassen sich Heißhungerattacken vermeiden.

Abnehmtipp 22: Bewegung erhöht den Verbrauch

Natürlich hilft Sport beim Abnehmen im Alltag, es lässt sich aber außerhalb der Sportkleidung, mit kleinen Veränderungen im Alltag, die Bewegung erhöhen. Statt den Aufzug zu nehmen, nimm die Treppen, anstatt an der Bushaltestelle zehn Minuten zu stehen und zu warten, laufe dem Bus zur nächsten Haltestelle entgegen oder nimm dir die Zeit für einen Spaziergang. Einfache Dinge die sich in den Alltag einbauen lassen findet jeder von uns, wenn er oder sie genau hinschauen.


Abnehmtipp 23: Load Day

Dein Körper passt sich neuen Gegebenheiten schnell an. Nach ungefähr 8-10 Tagen hat sich dein Körper spätestens an die neuen Kalorienzufuhr gewöhnt und passt seinen Verbrauch daran an. Deshalb ist es wichtig, obwohl es sich zuerst ein mal falsch anhört, sich mal etwas zu gönnen. Hierbei gilt: In regelmäßigen Abständen und angepasst an deinen Ernährungsplan. Load Day bedeutet nicht, dass wahllos gegessen wird was verlangt wird, sondern sich und seinem Körper etwas gutes zu tun. Nebenbei tut der Load Day der Seele gut. Es ist etwas auf das wir uns freuen und darauf hinarbeiten können!


Abnehmtipp 24: Ein Glas warmes Wasser am Morgen

Zur Flüssigkeitsaufnahme nach einer langen Nacht eignet sich lauwarmes Wasser besonders gut. Dies regt den Nierenstoffwechsel und die Blutzirkulation an. Durch die Anregung der Blutzirkulation werden wir schneller wach und unser Energieverbrauch steigt schneller an. Außerdem reinigt ein Glas Wasser am morgen unseren Magen-Darm Trakt und sorgt somit für eine bessere Verdauung.


Abnehmtipp 25: Mache Gemüse zum Snack deiner Wahl

Natürlich sind Früchte und Obst zum Abnehmen viel besser geeignet als herkömmliche Snacks, wie Schokolade und Chips. Nebenbei liefert Obst viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe die wir benötigen. In einer Diät darf natürlich auf Obst zurückgegriffen werden, dennoch in Maßen. Obst beinhaltet einen hohen Anteil an Fructose (Fruchtzucker) und ist folglich kalorienreicher als Gemüse. Vor allem Abends ist es empfehlenswert auf Gemüse als die kohlenhydratarme Alternative zurück zu greifen.


Abnehmtipp 26: Fettfrei, Light und 0,1 % halten selten was sie versprechen

Wird mit einem der genannten Dinge geworben verstecken sich meist andere Kalorienbomben dahinter. Beispielsweise wird ein herkömmlicher Joghurt mit fettfrei beworben, hat er meist ein stark erhöhten Zuckeranteil. In diesem Beispiel kommen auf 300 g fettarmen Joghurt, neben den ungefähr 200 Kalorien, 11,7 g Zucker. Dies entspräche 12 Stück Zucker und ist somit alles andere als Diätplan tauglich.


Abnehmtipp 27: Geteiltes Leid ist halbes Leid

Wir sind Rudeltiere! Wir unterstützen und helfen uns seit der Zeit der Jäger und Sammler und bis heute fühlen wir uns in einem vertrauten Team wohl. Ob mit Partner, Freunden oder Kollegen, es schweißt zusammen, wenn das gleiche Leid durchgemacht wird und es ist für den einzelnen besser zu ertragen. Geteilte Erfolgserlebnisse haben ebenso ihren positiven Einfluss auf uns. Wir freuen uns für andere Menschen mit und können uns folglich besser über unseren eigenen Erfolg freuen, wenn jemand anderes ihn ebenfalls erreicht hat. Also rauft euch zusammen, motiviert euch und erreicht eure Ziele zusammen!


Abnehmtipp 28: Lass die Finger von den Pillen

Mittlerweile wird der Markt von Nahrungsergänzungsmitteln überflutet. Es werden Wunder bei täglicher Einnahme von den, mit muskelbepackten Personen stark beworbenen, Mittelchen versprochen. Was genau diese Mittel in unserem Körper anstellen, weiß keiner ganz genau. Um gesund abzunehmen lasst die Finger von Pillen, Kapseln, Pulvern & Co. und beruft euch auf die traditionelle Nahrungsumstellung und körperlicher Aktivität. Dies bewirkt seit tausenden Jahren natürliche Wunder im menschlichen Körper!


Abnehmtipp 29: Den Kinoabend selber salzen

Der nächste Filme- oder Kinoabend steht an, aber leider bist du an deine Diät gebunden. Die Freunde oder der Partner knabbern fröhlich an den ausgestellten Köstlichkeiten. Durch die ständige Erinnerung daran, dass selbst darauf verzichtet werden muss, steigt der Frust in einem und der Film wird ungenießbar. Du musst nicht komplett verzichten! Im Gegensatz zu den fertigen Popcorn-Packungen, weist selbstgemachtes Popcorn deutliche weniger Kalorien auf. Mais in eine Pfanne geben, Deckel drauf platzieren und warten bis das gesamte Mais “aufgepufft” ist. Auf den Zucker verzichten und auf salziges Popcorn zurückgreifen und Kalorien sparen. Wer Lust hat kann seine Gewürzsammlung durchprobieren. Wer sagt, dass Popcorn nicht zu Zimt passt?


Abnehmtipp 30: Tupf das Fett weg!

Hört sich erstmal komisch an? Betrachte diese Aussage wortwörtlich und sie gestaltet sich deutlich sinnvoller. Zum Anbraten von Fleisch benötigen wir Fette in Form von Ölen oder Butter. Um nun wenigstens auf einige dieser Fette beim Essen zu verzichten, etwas Küchenrolle zur Hand nehmen und das Fett vorsichtig von dem Fleisch abtupfen. Du erhältst den Geschmack und reduzierst die Kalorienanzahl!


Abnehmtipp 31: Alkohol ist nicht dein Freund

Alkohol kann entspannend wirken und als Genussmittel eingesetzt werden. Willst du gerade abnehmen, solltest du dich von ihm fern halten. Durch den Verzicht auf Wein oder Bier am Abend können viele Kalorien eingespart werden. Vor allem die Tatsache, dass Alkohol ein Giftstoff für unseren Körper darstellt, macht ihn zu einem Diätkiller. Sobald wir Alkohol unserem Körper zuführen, schaltet er automatisch auf Abbau des Giftstoffes. Resultierend daraus werden Verdauungs- und Fettabbauprozesse im Körper vernachlässigt und der Abnehmprozess gestört.


Abnehmtipp 32: Ausreichend Schlaf gibt uns weniger Gelegenheit zu Essen

Neben der Aussage im Titel, hat Schlaf viele positiven Auswirkungen auf den Körper. Wer mindestens sieben Stunden schläft ist psychisch ausgelassener und somit glücklicher im Alltag. Dies senkt das Risiko, aufgrund schlechter Laune eine Heißhungerattacke zu bekommen, drastisch. Vor allem Sportler sollten ausreichend schlafen, da vor allem im Schlaf Muskeln aufgebaut werden. Schaue hierzu auch in unseren Artikel Abnehmen ohne Hunger. Aber Achtung, wer zu viel schläft ist antriebsloser und weniger motiviert. Da wir uns auch hier alle unterscheiden, sollte jeder für sich herausfinden mit wie vielen Stunden Schlaf er selbst am besten zurecht kommt.

Abnehmtipp 33: Salat ist gut - aber nur mit gutem Dressing

Traditionell gelten Salate und Gemüse zu den besten Nahrungsmittel um abzunehmen. Salat ist aber nicht gleich Salat. Neben der Wahl und Zubereitung von Fleisch und Käse, welche oft zu einem Salat gereicht werden, birgt vor allem das unscheinbare Dressing eine Kalorienfalle. Vor allem fertige Dressings aus dem Supermarkt werden oft mit zu viel Öl und Mayonnaise hergestellt. Wir empfehlen Dressings selbst zu machen und zu kontrollieren wie viel der Zutaten hinzugefügt werden. Wenig Öl, Joghurt, Senf, Balsamico, Essig und Kräuter nach Wahl, sowie Zwiebel und Knoblauch empfehlen wir für die Zusammenstellung eines Dressings.


Abnehmtipp 34: Stress vermeiden

Klingt leichter als getan und trotzdem kannst du dein Stress kontrollieren. Nimm dir nicht zu viele Dinge auf einmal vor. Du möchtest z.B. dein Leben gesünder gestalten und neben dem Abnehmen gleichzeitig das Rauchen aufgeben und wieder sportlicher werden. Die hohen Ziele setzen dich unter Zugzwang alles durchzuhalten. Dazu kommt, dass auf vieles verzichten werden muss und die Ergebnisse erst sehr schleichend eintreten. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Frustration und somit auch die Wahrscheinlichkeit eines Abbruch aller gesundheitsfördernden Maßnahmen, die du dir vorgenommen hast. Eins nach dem anderen! Setze dir gestaffelte Ziele und versuche diese zu erreichen. Bei dem Erreichen eines jeden Zieles erhöhen wir Motivation, Selbstbewusstsein und Selbstwert.


Quellen

  • S.P. Fowler, K. Williams, R.G. Resendez et al. (2008): Fueling the Obesity Epidemic? Artificially Sweetened Beverage Use and Long‐term Weight Gain. Obesity – a research journal. Volume 16, Issue 8, S. 1894 – 1900

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