Paleo Ernährung

Paleo – aus der Steinzeit in die Gegenwart. Alles über den Paleo Ernährungstrend, sowie Vor- und Nachteile der strikten Steinzeitdiät.

So funktioniert Paleo

Die Paleo Diät ist auch unter dem Namen Steinzeitdiät oder Steinzeiternährung bekannt. Denn das ist genau das Prinzip, auf dem diese Form der Ernährung basiert: Alles was die Menschen früher vor tausenden von Jahren zu sich genommen haben, kommt auch bei Anhängern der Paleo Diät auf den Teller. Das bedeutet grob einfach nur, dass keine verarbeiteten Lebensmittel, welche erst in der späteren Entwicklung des Menschen entwickelt/ entdeckt wurden wie z.B. Zucker gegessen werden. Denn Zucker im speziellen wird erst seit geschätzt 250 Jahren wirklich aktiv und in immer größeren Mengen konsumiert. Auch Getreide ist verboten, da der Inhaltsstoff Stärke ähnliche Auswirkungen auf den Körper hat wie Zucker. Die Basis der Paleo Diät besteht also aus Fleisch, Fisch, Eiern, Gemüse, Obst, Nüssen und Samen. Die eiweißreichen Lebensmittel wie Fisch und Fleisch kurbeln den Stoffwechsel an und fördern die Fettverbrennung, Obst und Gemüse versorgen einen mit vielen wichtigen Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen versorgen und Nüsse und Samen dienen als wichtiger Energielieferant. Somit wird der Körper auf natürlich Weise mit allen Nährstoffen versorgt, die er braucht.


Grundlagen der Paleo Ernährung

Bei der Paleo-Diät ist Zucker tabu. Auch gesüßte Lebensmittel gehören nicht zur Paleo-Ernährung. Denn Zucker gehört erst seit schätzungsweise 250 Jahren zu den konsumierten Nahrungsmitteln des Menschen und der Konsum hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Viele Fertiggerichte sind mit Zucker versetzt und werden bei der Paleo-Diät nicht verspeist. Warum wird Zucker ausgeschlossen? Viel Zucker sorgt für eine Erhöhung des Insulinspiegels und speichert deine Energie statt sie zu verbrennen. So lässt Zucker dein Hüftgold wachsen und erschwert den Abnehmprozess. Eine zuckerfreie Paleo-Diät ist somit schonend für deinen Insulinspiegel und hilft beim gesunden Abnehmen. Als zweites Grundgesetz der Paleo-Diät gilt: Kein Getreide essen. Genau wie Zucker gehörte das Getreide nicht zu den Grundnahrungsmitteln der Jäger und Sammler. Erst durch den Ackerbau wurde das Getreide Bestandteil unserer Ernährung.

Welche Gründe sprechen für den Verzicht von Getreide? Getreide besteht zu großen Teilen aus Stärke und Stärke hat ganz ähnliche körperliche Auswirkungen wie Zucker. Getreideprodukte sind auch wegen ihres großen Anteils an Kohlenhydraten und den wenigen Vitaminen und Mineralien nicht gut zum gesunden Abnehmen geeignet. Die strenge Paleo-Diät umfasst auch Mais und Reis als Getreideprodukte, die nicht auf die Speisekarte gehören. (Ausnahme bilden extra Paleo-Brote – Empfehlung der Upfit Redaktion). Die Paleo-Diät schließt außerdem die pflanzlichen Fette wie Margarine, Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Distelöl. Der Grund liegt zum einen an dem hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren. Ohne hier zu sehr in die Tiefen der Ökotrophologie abzutauchen: Omega-6-Fettsäuren sind für den Körper lebenswichtig, da sie für die Bildung von bestimmten Hormonen benötigt werden, in zu hohen Mengen sind die Omega-6-Fettsäuren jedoch gesundheitsschädigend. Alternativ dazu können Olivenöl, Avocadoöl oder auch Kokosöl zum Kochen verwendet werden. Sie enthalten nicht unverhältnismäßig viele Omega-6-Fettsäuren und gehören zu den stabilen ungesättigten Fettsäuren.


Ist die Paleo Diät gesund?

Verzicht auf Getreideprodukte, Zucker und Laktose und den Konsum von ausschließlich natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln, wird der Körper auf jeden Fall mit allen benötigten und wichtigen Nährstoffen versorgt und es besteht keine Mangelernährung. Viel Zucker sorgt für eine Erhöhung des Insulinspiegels und speichert deine Energie statt sie zu verbrennen. Getreide besteht zu großen Teilen aus Stärke und Stärke hat ganz ähnliche körperliche Auswirkungen wie Zucker. Getreideprodukte sind auch wegen ihres großen Anteils an Kohlenhydraten und den wenigen Vitaminen und Mineralien nicht gut zum gesunden Abnehmen geeignet.

Fraglich ist jedoch der hohe Anteil von Fleisch und tierischen Produkten wie z.B. Eiern. So wird die Ernährung schnell sehr fetthaltig. Aus diesem Grund sollte auch auf zusätzliche Fette pflanzliche Fette wie Margarine etc weitestgehend verzichtet werden. Der Grund dafür: Omega-6-Fettsäuren sind für den Körper lebenswichtig, da sie für die Bildung von bestimmten Hormonen benötigt werden, in zu hohen Mengen sind die Omega-6-Fettsäuren jedoch gesundheitsschädigend. Wenn man das jedoch im Auge behält und auf eine Ausgewogenheit zwischen den Nährwerten achtet, kann man dem leicht vorbeugen. Im Großen und Ganzen werden durch die unverarbeiteten Lebensmittel viele überflüssige Kalorien eingespart und es kann vielen Symptomen und Krankheiten wie Diabetes, Stoffwechselkrankheiten und Bluthochdruck vorbeugen.


Paleo Rezepte

Low Carb- und Paleodiät bauen auf grundlegend unterschiedliche Säulen. Setzt Low Carb auf eine Reduktion der Kohlenhydrate, steht bei Paleo eher die Herkunft der Lebensmittel im Vordergrund. Genauer gilt es bei Paleo möglichst natürliche Lebensmittel bzw. Essen wie man es aus der Steinzeit kannte in neuzeitliche Zubereitungen zu gießen. In der Praxis ist für viele der Unterschied zwischen Low Carb Rezepten und Paleo Rezepten kaum bemerkbar, da sich die Diäten perfekt ergänzen und in keinem Punkt widersprechen. Denn gerade Paleo Rezepte sind naturgegeben Low Carb: bei richtiger Zubereitung enthalten Früchte, Obst und Gemüse, aber auch unveredeltes Fleisch häufig wenige Kohlenhydrate. Dies wissend verwundert es kaum, dass Low Carb Diät und Paleo Diät gerne miteinander kombiniert werden. Diät Rezept Suchende können in unserer Datenbank kostenlos Low Carb und Paleo Rezepte finden, die ideal an die eigenen Bedürfnisse anpassbar sind.