Smart shoppen - Von Reiz Überflutung zum Einkaufserlebnis

6 Min. Lesezeit · Upfit Redaktion

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Reizüberflutung Supermarkt

70% der Kaufentscheidungen werden trotz ausgeklügelter Einkaufsliste erst im Supermarkt getroffen. Meistens steuert die pure Emotion diese Entscheidungen und nicht der Verstand. Daher ist es wichtig, dass du deine Einkäufe organisiert angehst.

Ein Supermarktbesuch ist oft mit einer Reizüberflutung verbunden: Viele verschiedene Lichter, Farben, Werbungen und Angebote locken den Kunden. Um den nächsten Einkauf nicht als überforderndes Müssen, sondern als positives Einkaufserlebnis zu empfinden, haben wir dir die hierfür wichtigsten Aspekte zusammengefasst.


Smart Shoppen - Mehr als nur Einkaufslisten schreiben

Der Kühlschrank ist bald leer. Die Familie kommt am Wochenende zu Besuch. Ich habe wieder nur Junkfood gegessen. Diese Szenarien kennen wir alle nur zu gut. Trotzdem stürmen wir meist in den Supermarkt, ohne uns großartig darauf vorzubereiten und begehen die gleichen Fehler, immer und immer wieder.

Was ist denn nun die beste Vorbereitung auf einen Supermarkteinkauf? So funktionierts:

Tipp 1: Einkaufsliste schreiben

Getränke Guide

Oft muss es im stressigen Alltag schnell gehen und du hüpfst noch fix in den Supermarkt, da du Eier und Milch vergessen hast. Doch an der Kasse legst du Eier, Milch und eine zusätzliche Tafel Schokolade auf das Band.

Wie kann ich diese häufig vorkommenden Situationen verhindern? Der erste Tipp: Einkaufsliste schreiben!

Nimm dir regelmäßig Zeit, um aufzuschreiben was für die anstehende Zeit benötigt wird. Am besten hast du deine Liste immer griffbereit, sodass du sie in dem Moment ergänzen kannst, in dem dir etwas einfällt. Notizen Apps für das Handy sind zu diesem Zweck hervorragend geeignet. Meal-Prep kann dir helfen, in kurzer Zeit für das Essen der folgenden Woche zu sorgen, und deine Einkaufsliste regelrecht von allein zu füllen.

Vorteile
Du sparst Zeit!Alle Einkäufe werden bei nur einem einzigen Supermarktbesuch erledigt.
An alles gedacht!Du vergisst nichts und musst nicht mehr für Kleinigkeiten in den Supermarkt hüpfen – Keine Gefahr neben Eiern und Milch zur Schokolade zu greifen!
Eingepackt was du brauchst!Kein Anhäufen von Lebensmitteln in der Abstellkammer.
Aufmerksamkeit ist auf die Einkaufsliste gerichtet!Werbungen und die Süßigkeitenabteilung können einfacher ignoriert und umgangen werden.

Tipp 2: Weniger Plastik ist Meer

Lege dir faltbare Taschen zu, die du im Auto oder in der Tasche verstaust, um weniger Tüten und Plastikmüll zu produzieren. Faltbare Taschen findest du meist in Supermärkten an der Kasse.

Achte darauf, wenig verpackte Lebensmittel in den Einkaufswagen zu legen. Obst und Gemüse darf auch ohne Tüte mit. Die natürliche Schale schützt es ausreichend. Dein Geldbeutel und die Umwelt werden es dir danken.

Tipp 3: Timing ist der Schlüssel

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Wenn es dir möglich ist, erledige den Lebensmitteleinkauf entweder am Morgen, kurz nach der Öffnung, oder am Abend, kurz vor Schließung des Supermarktes. Du kannst den Trubel umgehen, hast genügend Zeit dich mit deinem Einkauf auseinanderzusetzen und machst deinen Einkauf zu einer entspannten Aktivität. Falls es dir nicht möglich ist, halb so wild, lass dich vom Trubel nicht aus der Ruhe bringen.

Tipp 4: Leerer Magen, voller Einkaufswagen

Gehe satt einkaufen. Impulskäufe werden oft durch Hungergefühl, gerade nach dem Sport oder vor dem Abendessen, verstärkt. Du greifst schneller zu Fertigprodukten und Junk-Food, da du deinen Hunger schnellstmöglich befriedigen möchtest. Verhindere auch müde und erschöpfte Einkäufe. Dein sattes, zufriedenes Ich kann bessere Entscheidungen treffen.

Unser Wohlbefinden wirkt sich auf Kaufentscheidungen aus.

Tipp 5: Gib mir einen Korb

Ist dir schonmal aufgefallen, dass viele Einkaufswagen hinten tiefer werden? Deine Produkte rollen ans Ende des Wagens und es scheint, als hättest du noch nicht viel eingepackt. Du wirst animiert den Einkaufswagen weiter zu füllen.

Ist deine Einkaufsliste nicht allzu lang? Nutze einen Korb und nimm wahr, wie das Gewicht steigt und verhindere so den Kauf von Artikeln die nicht auf deiner Einkaufsliste stehen.

Tipp 6: Lasse dich nicht an der Nase herumführen

  • Entspannte Musik, die dich verlangsamt und somit zum vermehrten Kauf animiert?
  • Gute-Laune Musik, damit du eher zu bunten, attraktiven Fertigprodukten greifst?
  • Rauer Boden und Hindernisse, die eingesetzt werden um dich zu verlangsamen?

Kein Zufall: Marketingstrategien werden genutzt, um deinen Einkauf künstlich zu verlängern und somit deinen Einkaufswagen unbewusst zu füllen.

Schenke deiner Umgebung beim nächsten Einkauf besondere Aufmerksamkeit. Dir wird bewusst, wie du beeinflusst wirst und es verhindert, schlechte Einkaufsentscheidungen zu treffen.

Tipp 7: Lass mal den Kopf hängen

Günstige Lebensmittel findest du meist in den unteren Regalreihen. Große, bekannte Marken zahlen Supermärkte dafür, dass Produkte in die mittleren Konsolen, auf Augenhöhe eingeräumt werden.

Tipp 8: Werde Meister des Labellesens

Werde zum Sherlock Holmes des Labellesens. Greifst du während des Einkaufens zur Verpackung? Dann drehe das Produkt und nimm dir Zeit die Rückseite zu lesen.

Mehr als 5 Zusatzstoffe? Teilweise unaussprechlich? Lass die Finger davon!

Du lernst dazu und konsumierst weniger Zusatzstoffe wie Zucker und Salze. Trotzdem unsicher, dass du tatsächlich auf Inhaltsstoffe verzichtest oder Intoleranzen übersiehst? Ernährungspläne von Upfit stellen genau das sicher!

Tipp 9: Gib No-Names eine Chance

Hinter vielen No-Name Produkten stecken Marken. Du kannst den Herstellungsort vergleichen oder dir das Internet und Ratgeber zur Hand nehmen. Lass dich nicht reinlegen und spare Geld!

Tipp 10: Einkaufen als Abenteuer

Nimm dir ab und zu mehr Zeit für deinen Einkauf und entdecke neue Produkte. Du lernst mehr über Lebensmittel, du ernährst dich gesünder, es bringt Vielfalt in deine Ernährung und animiert dich abwechslungsreicher zu kochen.

Tipp 11: Die inneren Werte zählen

Suchst du in der Obst und Gemüseabteilung immer die perfekten Alternativen ab? Dabei bleiben kleine oder krumme Sorten meist auf der Strecke, die früher oder später weggeschmissen werden. Greif also mal zu den Aussenseitern, es macht keinen Unterschied, versprochen!

Tipp 12: Bunter Einkaufswagen

Nun bist du auf dem Weg zur Kasse. Nimm dir noch einen letzten Moment und wage einen Blick in den Einkaufswagen. Siehst du mehr als 3-4 verschiedene Farben? Und wenige Verpackungen, höchstens 20% deines Einkaufes? Super, ein erfolgreicher Einkauf!

Tipp 13: Klönen auf dem Wochenmarkt

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Möchtest du sicher gehen, dass du regional, saisonal und frisch einkaufst, dann besuche doch einen Wochenmarkt in deiner Nähe. Du kannst dich mit Verkäufern austauschen, Fragen stellen und außerdem auf unnötige Verpackungen verzichten. Frischer und informativer geht es nicht!


Smart Shoppen - Die Checkliste

Um die aufgeführten Punkte zu verinnerlichen oder als Erinnerung mit in den Supermarkt zu nehmen, haben wir dir alle Aspekte als Checkliste zusammengefasst.

  • Schreibe eine Einkaufsliste!
  • Verzichte auf Verpackungen und Tüten!
  • Achte auf das optimale Timing!
  • Gehe satt einkaufen!
  • Nutze Korb anstatt Einkaufswagen!
  • Lass dich von Marketing Fallen nicht beeinflussen!
  • Das untere Regal birgt Schnäppchen!
  • Lese Labels!
  • Schenke No-Name Produkten Aufmerksamkeit!
  • Entdecke neue Lebensmittel!
  • Lass dich nicht von “unschönen” Lebensmitteln abschrecken!
  • Schenke deinem Einkaufswagen Aufmerksamkeit!
  • Besuche den Wochenmarkt!

Du hast Lust bekommen organisierter zu sein und mehr Spaß am Einkauf zu haben? Dich außerdem ausgewogener zu ernähren und dabei Zeit zu sparen?

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