Vitamin A - Power für die Augen und die Haut

6 Min. Lesezeit · Upfit Redaktion

Vitamin A

Was ist Vitamin A?

„Iss Möhren, die sind gut für deine Augen.“

Vitamin A ist ein Mikronährstoff und zählt zu den fettlöslichen Vitaminen. Das bedeutet, dass es nur in Kombination mit Fett aufgenommen werden kann. Mehr über den Makronährstoff „Fett“ findest du in unserem Upfit Coach.  Außerdem kann es im Körper über Wochen und Monate gespeichert werden. Unter dem Namen werden zahlreiche Stoffe zusammengefasst, die aber alle ähnlich im Körper wirken. Das Bekannteste ist das Retinol, welches fälschlicherweise mit dem Vitamin A gleichgesetzt wird. Des weiteren gibt es Vorstufen, die sogenannten Provitamine, welche der menschliche Organismus im Körper zu Vitamin A umwandeln kann. Eines der bekanntesten Provitamine ist das Beta Carotin. Beta Carotin kommt in großen Mengen in Möhren vor. Daher steckt in dem Sprichwort „Möhren sind gut für die Augen“ viel Wahres.

Wenn du dich allgemein erstmal über Nährstoffe und Vitamine informieren möchtest, schau einfach in unserem Nährstoff Bereich vorbei.

Warum ist Vitamin A so wichtig?

Karotten vitamin A nährstoffe

Das Vitamin A und alle seinen Formen wie Retinol und Provitamine wirken alle ähnlich im Körper. Vor allem aber sind die wichtig für:

  • den Sehvorgang
  • das Wachstum von Zellen
  • viele Funktion des Immunsystems
  • die Fortpflanzung
  • und die Schleimhäute

Mit unseren individuellen Upfit Ernährungsplänen deckst du deinen Nährstoff Bedarf problemlos. Starte noch heute.


Täglicher Vitamin A Bedarf

Der tägliche Bedarf wird in der folgenden Tabelle in mg / Tag angegeben.

AlterMännlichWeiblich
Jugendliche 15 bis unter 19 Jahre1,10,9
Erwachsene 19 bis unter 2510,8
Erwachsene 25 bis unter 51 Jahre10,8
Erwachsene 51 bis 65 Jahre10,8
Erwachsene >65 Jahre10,8
Schwangere1,1
Stillende1,5

* D-A-CH Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, 1 Ausgabe 2015


Lebensmittel mit viel Vitamin A

Vitamin A steckt sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln. Dabei wird wieder zwischen dem Retinol und den Provitaminen unterschieden. Während Retinol in tierischen Lebensmitteln steckt, sind die Provitamine wie das Beta Carotin in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Um welche Lebensmittel es sich genau handelt, entnimmst du folgender Übersicht.

Retinol (tierisch)Beta Carotin (pflanzlich)
LeberKarotten
ButterSpinat
KäseRote Paprika
Tomate
Brokkoli
Aprikosen

Wie kann ich meine Vitamin A Aufnahme verbessern?

Retinole können unmittelbar vom Körper aufgenommen werden. Das Beta Carotin hingegen muss erst noch zu Vitamin A umgewandelt werden. Um eine bessere Aufnahme zu gewährleisten, solltest du es gemeinsam mit Fett verzehren. Mit zum Beispiel einem Esslöffel Öl in deinem Salat, oder der Margarine als Geschmacksträger zu deinem Gemüse, kannst du es direkt umsetzen. Ein weiterer Trick ist auch einen kleinen Schuss Öl in deinen Saft zu packen. So können wirklich alle Nährstoffe optimal vom Körper aufgenommen werden.

Liste: TOP Vitamin A Lebensmittel


Symptome eines Vitamin A Mangels

Vitamin Mangel Nähsrtoffe Symptome

Ein Vitamin A Mangel, auch bekannt unter dem Begriff “A-Hypovitaminose”, ist an zahlreichen körperlichen Symptomen zu erkennen.

Angefangen mit:

  • Trockener Haut mit Verhornungen und Haarausfall
  • Trockene Schleimhäute
  • Weniger Speichel

Bis hin zu:

  • Sehstörungen
  • Geruchsstörungen
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Leistungseinbußen
  • Atembeschwerden
  • Blutarmut

Alles können Symptome für einen Nährstoffmangel sein. Die Sehstörungen könne sich wie folgt äußern: Durch Hornhauttrübungen verringert sich die Sehschärfe und durch eine trockene Augenbindehaut kommt es zur Nachtblindheit. Doch das war es leider noch nicht. Ein ausgeprägter Mangel ruft ebenso Hornhautgeschwüre und “Bitot-Flecken”hervor. Das sind weiße, schaumähnliche Gebilde im Auge. Wird der Vitamin A Mangel nicht behandelt, kann es sogar zur Erblindung führen. Aber keine Sorge, bis es soweit kommt dauert es und so ein Mangel kann schnell behoben werden.

Ursachen eines Vitamin A Mangels

Ursachen für einen Vitamin A Mangel bei gesunden Menschen sind häufig extrem einseitige Ernährungen. Dabei kann es an einem Mangel an Obst und Gemüse und auch Fett liegen. Ohne Fett kann vor allem das Provitamin nicht aufgenommen und verstoffwechselt werden. Ein Mangel kann jedoch auch gesundheitlich bedingt auftreten. Zum Beispiel Krankheiten der Leber oder Störungen im Fettstoffwechsel können die Ursache sein. Ist die Leber nicht intakt, kann das aufgenommene Vitamin A, vor allem wenn es in Form von Beta Carotin aufgenommen wird, nicht weiter verwertet werden. Denn dieser Vorgang geschieht in der Leber. Bei Fettstoffwechselstörungen kann das Fett, wie der Name schon sagt, nicht verstoffwechselt werden. Somit fehlt auch dem Vitamin das Fett, um besser verwertet zu werden.

So behebst du den Mangel

Ein Vitamin A Mangel in normalem Maße kann man ganz einfach durch die Ernährung beheben. Schon ein wenig Obst oder Gemüse kann dir dabei helfen. Liegt ein ausgeprägter Vitamin A Mangel vor, wird dem durch Infusionen und Tabletten entgegengewirkt. So kannst du zum Beispiel das Vitamin A durch Nahrungsergänzung zuführen. Gehen Erkrankungen voraus, die die Hypovitaminose hervorgerufen haben, gilt es diese zu therapieren.


Überdosis: "Hypervitaminose"

Pillen Supplements Vitamin A Überdosis

Doch es gibt nicht nur einen Vitamin A Mangel. Übertreibe es daher nicht mit dem Supplementieren von Nährstoffen. Wird zu viel Vitamin A über die Nahrung oder Supplemente aufgenommen, oder ist die Leberfunktion eingeschränkt, kann es zu einer Überdosierung an Vitamin A kommen.

Folgende Symptome sind Anzeichen für eine Hypervitaminose:

      • Kopfschmerzen
      • Häufiges Gähnen
      • Schwindel
      • Übelkeit und Erbrechen
      • Muskelschmerzen
      • Gelenkbeschwerden
      • Ausgeprägte Müdigkeit
      • Leberfunktionsstörungen
      • Hauterkrankungen wie trockene und raue Haut, rissige, aufgeplatzte Lippen und Ausfall aller Kopf- und Körperhaare

Fazit

Ernährst du dich ausgewogen und abwechslungsreich, hast du einen Vitamin A Mangel nicht zu befürchten. Achte bei dem Verzehr von pflanzlichen Quellen darauf, gleichzeitig Fett aufzunehmen, da es dadurch besser aufgenommen und somit verwertet werden kann. Eine Überdosierung von Vitamin A erreichst du eher durch einen Missbrauch an Supplementen. Solltest du eine der oben genannten Symptome an dir feststellen, suche dir am besten Rat bei deinem Arzt des Vertrauens.

Du möchtest mehr über das Thema Nährstoffe erfahren? Dann klick dich gerne durch unseren Nährstoff Bereich und informiere dich zu Themen wie Vitamine, Omega 3 Fettsäuren, Pflanzenstoffe und co.


Häufige Fragen und Antworten

Vitamin A steckt sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln. Dabei wird wieder zwischen dem Retinol und den Provitaminen unterschieden. Während Retinol in tierischen Lebensmitteln steckt, sind die Provitamine wie das Beta Carotin in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Um welche Lebensmittel es sich genau handelt, entnimmst du folgender Übersicht.

Retinol:

  • Leber
  • Butter
  • Käse

Beta-Carotin:

  • Karotten
  • Spinat
  • Rote Paprika
  • Tomaten
  • Brokkoli
  • Aprikose

Ja, Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, welches im Körper gespeichert werden kann.

Es ist wichtig für den Sehvorgang, das Wachstum, die Funktion des Immunsystems, die Fortpflanzung und die Schleimhäute.


Weitere spannende Beiträge