Upfit Podcast #8: Mit Charlotte "Charlie" Binder von Isaac Nutrition über Insekten als Nahrungsmittel

In Upfit Podcast #8 tauchen wir in die asiatische Ernährungswelt ein und beleuchten einen spannenden Ernährungshype, der in Europa noch weitestgehend unter dem Radar fliegt: Insekten! Wie unterscheidet sich Insektenprotein von tierischen Produkten? Was hat es mit artgerechter Massentierhaltung auf sich und wie stehen Vegetarier und Veganer zum Konsum der kleinen Krabbler und Kriecher? Charlotte „Charlie“ Binder von Isaac Nutrition steht uns Rede und Antwort und spricht über Insekten als Nahrungsmittel der Zukunft, Überwindung, sowie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eines nahrhaften und stark unterschätzen Lebensmittels.

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Wenn ihr euch selbst überzeugen wollt, hier könnt ihr Proteinpulver mit Insekten * kaufen.


Unser Gast: Charlotte Binder von Isaac Nutrition

Fachbereich:

Co-Gründerin von Isaac Nutrition
Geschäftsführerin von Isaac Nutrition

Qualifikationen:

Exist-Gründerstipendium
NRW Gründerstipendium

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Transkript zum Podcast

Einleitung

Till [00:00:00] Herzlich willkommen zum Podcast von Upfit, deinem Ernährungscoach für die Hosentasche, der gesunde Ernährung leicht macht. 100 Prozent individuelle Ernährungspläne für dein persönliches Ziel per Smartphone-App. Tausende haben bereits ihre Erfolgsgeschichte mit Upfit geschrieben. Auch Top-Athleten und Ernährungsberater vertrauen auf unser Know-how. Warum das so ist, schaust du am besten selbst an unter www.upfit.de. Und jetzt geht es los mit dem Podcast. Schönen guten Tag liebe Upfit Podcasthörer. Heute im heutigen Podcast wird es ein bisschen kribbelig, denn wir werden über Insekten sprechen. Aber keine Angst, das ist trotzdem ein Ernährungsthema, denn es gibt eine Firma hier im schönen Köln, die sich mit dem Thema Insekten als Nahrungsmittel auseinandergesetzt hat und ich spreche jetzt mit Charlie von Isaac Protein. Sie würde uns so ein bisschen was darüber erzählen, wie das Ganze funktioniert, was Insekten in unserer Ernährung zu suchen haben, was für Produkte sie haben und welche Vorteile diese Produkte bieten gegenüber konventionellen Produkten. Deshalb freue ich mich sehr. Erst mal herzlich willkommen, Charlie!

Charlie [00:01:07] Hi Till. Vielen Dank, dass ich hier sein kann. 

Till [00:01:09] Wie geht’s dir so insgesamt? Alles im grünen Bereich?

Charlie [00:01:12] Alles im grünen Bereich. Ja doch. Gesund und munter. Wunderbar optimistisch. 

Vorstellung und Anfänge von Isaac Nutrition

Till [00:01:18] Sehr schön. Dann würde ich direkt mal mit der ersten Frage einsteigen, denn ich glaube, das ist so die Frage, die sich die meisten Leute jetzt gerade stellen. Wie seid ihr denn auf die Idee gekommen, euch mit Produkten aus Insekten überhaupt auseinanderzusetzen und damit zu arbeiten? 

Charlie [00:01:35] Genau angefangen hat das ganze eigentlich so vor circa 3 Jahren bei Tim und mir. Tim hat immer viel Sport gemacht und auch immer auf seine Proteinzufuhr geachtet. Allerdings habe ich immer nicht verstanden, wie man relativ viel Wert auf Bewegung und einen gesunden Körper legen kann und dann aber halt Proteinsupplemente nutzt, die in meinen Augen einfach nicht die gleichen Werte vertreten. Und wir haben lange nach einer Proteinquelle gesucht, die so ein bisschen dieses Gesunde mitbringt, aber auch das Nachhaltige. Und ich habe dann auf Reisen Insekten sozusagen kennengelernt als Nahrungsquelle. Dann stellt man eigentlich relativ schnell fest, dass sie ein Nährstoffprofil liefern, das von Natur aus perfekt zu den Bedürfnissen von Sportlern passt. Dann haben wir geguckt, wen es da so gibt in Deutschland, der sich schon mit dem Thema auseinandersetzt und haben dann einen Lebensmitteltechnologen kennengelernt, der sich dann letztendlich tatsächlich bereiterklärt hat, mit zwei absoluten Anfängern total grün hinter den Ohren dieses Produkt zu entwickeln. 

Till [00:02:40] Cool. Das heißt, da wart ihr dann direkt Feuer und Flamme. Habt direkt losgelegt. Wie war denn so der erste Kontakt zu den Insekten? Ich selber hab mal als ich in China bzw. auch in Thailand war so Insekten probiert und war da schon selber so ein bisschen überrascht. Das ist ja irgendwie so ein ganz netter Snack, der da so ganz alltagstauglich auf der Straße verkauft wird, dass man mal eben sich so eine Heuschrecke reinzieht oder so. Wie war das bei euch?

Charlie [00:03:05] ja auch so ähnlich. Also wie gesagt, auf Reisen, vor allem in vielen asiatischen Ländern kommt man nicht drumherum, das irgendwie mal mitzubekommen. Und viele Touristen probieren das dann und stellen fest: Das schmeckt gut und ist auch gar nicht so eine krasse Hürde, wie man sich vielleicht anfangs vorstellt. Und wir haben dann relativ schnell geguckt: Okay, wo könnte man diese Insekten herbekommen, die man als Nahrungsmittel nutzen will. Uns war von Anfang an wichtig, dass sie aus Europa kommen, weil wir einerseits diese tolle CO₂-Bilanz, die man durch die Nutzung von Insekten erreicht, nicht direkt wieder zunichtemachen wollten mit dem Transport und andererseits auch eben sicher sein wollten, dass in der Produktion, sozusagen bei der Herstellung einfach hygienische und ethisch korrekte Bedingungen herrschen, keine Antibiotika und keine Pestizide eingesetzt werden und haben dann eine Zucht in den Niederlanden gefunden, die den Buffalo Wurm züchtet. 

Produktpalette und Besonderheiten von Isaac Nutrition

Till [00:04:04] Cool. Der Buffalo Wurm ist also unter anderem Grundlage von euren Produkten und ich habe gerade schon gehört, mit Proteinpulver hat die ganze Idee irgendwie angefangen. Ihr habt jetzt gerade ein neues Produkt auch gelauncht. Wie ist denn so eure Produktpalette? Was sind die Hauptprodukte, die ihr so habt? 

Charlie [00:04:23] Wir haben, wie du schon ganz richtig gesagt hast, mit dem Protein Pulver gestartet. Das gibt es mittlerweile in drei Geschmacksrichtungen: Vanille, Kakao, Kokos. Und dann haben wir ein reines Insektenmehl. Das ist einfach nur der Wurm getrocknet und gemahlen. Das ist ganz spannend, weil der einfach von Natur aus schon 20 Prozent Protein hat. 15 verschiedene Vitamine, Mineralstoffe, unter anderem B12, Eisen, Zink und ganz viele Ballaststoffe. Für viele Leute ist es aber, ich sage jetzt mal, das komplexere Produkt, weil man sich einfach ein bisschen überlegen muss, wie wende ich es an, diesen reinen Wurm oder dieses reine Insektenmehl beim Kochen und Backen. Und ein Proteinpulver ist natürlich einfach total praktisch in der Anwendung, du kannst es benutzen, wie jedes andere Proteinpulver auch. Und jetzt, heute tatsächlich, ist der Launch von unserem neusten Produkt, das wir eigentlich schon seit Beginn von Isaac planen, seit drei Jahren. Das ist ein Riegel, ein Proteinriegel, ein Haferproteinriegel mit Insektenprotein. 

Till [00:05:32] Es gibt ja schon Riegel auf dem Markt, die auch mit Insektenprotein arbeiten. Was würdest du sagen, ist so der Hauptunterschied zu eurem Produkt? Was ist das für ein Produkt und welche Anwendungsbereiche? 

Charlie [00:05:42] Bei uns ist das Besondere: Die Hauptzutat neben dem Protein ist Hafer und der Riegel ist relativ groß und ich sage jetzt mal mächtig. Also es sind 85 Gramm, 20 Gramm Protein, 17 Gramm Ballaststoffe. Also es ist wie so ein kleiner Mahlzeitersatz oder so eine richtige Zwischenmahlzeit. Der wird von Hand gemacht hier in der Nähe von Köln und ist einfach so eine richtige Nährstoffbombe und weniger so ein süßer Snack oder eine Schokolade oder so was zwischendurch, was es ja auch teilweise gibt schon mit Insekten. 

Till [00:06:19] Ja, das kann man ja wunderbar tatsächlich als Zwischenmahlzeit einsetzen. Wie viel Kalorien hat so ein Biest? 

Charlie [00:06:25] Das sind pro Riegel 235 Kalorien für die eine Geschmacksrichtung und 247 Kalorien für die anderen. 

Till [00:06:34] Das ist ja tatsächlich eine optimale Zwischenmahlzeit. Klingt wirklich gut. Also sehr interessantes Produkt auch bei den beiden anderen beiden. Du hast schon gesagt, dieses Mehl ist ein bisschen schwieriger für den Endverbraucher. Wobei sich das für mich jetzt erst mal nach dem Produkt anhört, was man irgendwie so am meisten im Alltag verwenden kann. Vielleicht hast du da so ein paar Ideen, wo man Insektenmehl einfach mit einbauen kann. 

Charlie [00:07:03] Wir bekommen ganz oft so die Frage, weil die Leute das eben super spannend finden und das gerne nutzen wollen, aber sich so ein bisschen unsicher sind. Okay, wie schmeckt das? Wie verhält sich das, wenn ich das irgendwie in den Teig dazu gebe oder beim Kochen verwende? Und mein Tipp ist dann natürlich irgendwie immer ausprobieren und gucken, was einem auch schmeckt. Das Mehl an sich hat so einen relativ lustigen Geschmack, ist gar nicht aufdringlich oder dominant. Also sobald man es irgendwie in den Teig gibt oder auch in einen Smoothie mixt, schmeckt man es nicht mehr. Aber es hat kein Gluten. Also wenn man jetzt einen fluffigen Hefeteig zum Beispiel machen will, dann sollte man nicht zu viel Mehl durch Insektenmehl ersetzen, weil dann geht einfach dieses Bindemittel, dieses Gluten, was den Teig sonst aufgehen lässt, verloren. Und dann wird das am Ende nichts, aber in so Mürbteig zum Beispiel kann man 30 Prozent von dem normalen Mehl damit ersetzen. Ich mache es zum Beispiel morgens gerne in meinen Porridge und auch in meine Smoothies oder man kann Pfannkuchen damit backen. Es ist sehr, sehr vielseitig und wie gesagt nicht dominant im Geschmack. Also die meisten Leute, die das dann ausprobieren sind, habe ich festgestellt, fast ein bisschen enttäuscht, dass es jetzt nicht irgendwie noch mal so den mega krassen Geschmack dazu gibt. 

Till [00:08:19] Und wie ist das? Habt ihr auch schon mal einen Pizzateig gemacht, bei dem ihr Insekten reingeknallt habt? 

Charlie [00:08:26] Tatsächlich ja. Wenn man bei uns auf die Website geht, da gibt es eine Zucchini Pfirsich Pizza. Die lässt sich natürlich in alle möglichen Varianten abwandeln, aber der Teig ist mit Insektenmehl. 

Till [00:08:37] cool, weil das ist ja auch so ein Anwendungsbereich. Gerade alles, was so Teigprodukte angeht, ist ja in der Regel sehr nährstoffarm und auch proteinarm. Und wenn Protein, dann ist es nur dieses Klebereiweiß Gluten, was ja bei vielen auch jetzt immer darmtechnisch nicht optimal ist. Und insofern ist das ja eine ganz coole Möglichkeit den Teig selber schon mal aufzuwerten, indem man dort Insektenprotein mit reintut bzw. Insekten. Mehr lässt sich bestimmt auch noch kombinieren mit verschiedenen Nussmehl-Sorten, gibt ja auch Mandelmehl und Haselnussmehl und Walnussmehl und so weiter. Da kann man bestimmt noch feine Kombinationen finden, die geschmacklich dann auch irgendwie noch mal ein super Extra bieten. Ganz andere Richtung, weil mich das gerade zu diesem Gedanken bringt. Du sagtest gerade eine Zucchini Pfirsich Pizza. Das klingt ja irgendwo schon so nach vegetarische Ernährung. Wie ist das generell? Habt ihr da schon Feedback bekommen? Also sind Insekten in der vegetarischen oder veganen Ernährung okay? Oder ist das irgendwie auch ein Problem? Wie sind da so eure Erfahrungen? 

Charlie [00:09:40] Also ganz generell ist das einfach so eine Entscheidung, die glaube ich jeder ganz individuell für sich treffen muss. Wir sind ganz offen, also vegetarisch oder vegan ist es nicht, weil Insekten einfach Lebewesen sind. Aber wir haben tatsächlich sehr, sehr viele vegetarische und vegane Kunden, weil die einfach aus anderen Gründen als dem Tierwohl oder diesem Prinzip keinem Lebewesen etwas zuleide zu tun, ihre Ernährung so gewählt haben. Die sagen dann: „Ich möchte mich möglichst umweltfreundlich ernähren“ und dann sind Insekten eine super Alternative. Oder sie sagen: „Okay, Insekten haben kein zentrales Nervensystem, deswegen ist das für mich okay, die zu essen.“ Also es gibt da alle möglichen Ansichten. Ich glaube, das muss jeder für sich selber ein bisschen evaluieren, wie er damit umgehen will. Aber Fakt ist: Die Insekten haben kein zentrales Nervensystem, die lieben es, wenn sie quasi dunkel und wuselig und eng aufeinander leben können, sage ich mal. Und in der Aufzucht gibt es auf jeden Fall viel, viel weniger ethische Bedenken als bei anderen Nutztieren wie Rindern oder auch Hühnern, weil es sozusagen, ich nenne es immer so in Anführungsstrichen, so ein bisschen artgerechte Massentierhaltung ist. Und was vielleicht auch ganz spannend ist, wie die getötet werden, weil Insekten wechselwarm sind. Das heißt, sie nehmen immer die Außentemperatur an und steuern ihre Körpertemperatur nicht selbst. Deshalb müssen sie einfach nur auf ca. 21 Grad runtergekühlt werden und gehen dann in so eine Art Winterstarre und aus der erwachen sie dann nicht mehr. Also da könnte man auch argumentieren, dass es so ein bisschen freundlicher ist als irgendwie ein Bolzenschuss oder ein Elektroschock oder was es nicht sonst so gibt. 

Vorteile gegenüber anderen tierischen Proteinen

Till [00:11:26] Es klingt auf jeden Fall erst mal nach einer Alternative, die ethisch recht gut vertretbar ist. Muss natürlich wie gesagt jeder für sich selbst wissen, aber finde ich auf jeden Fall auch eine spannende Alternative an der Stelle. Und es hat ja auch ökologisch einige Vorteile gegenüber anderen Formen von Proteinherstellungen bzw. tierischen Lebensmitteln. Wie ist da so die Bilanz? Habt ihr da einen Überblick? 

Charlie [00:11:52] Es gibt da so ein paar Kennzahlen, die sich teilweise auch ein bisschen unterscheiden, je nachdem wo man die Insekten herbekommt und was das für Insekten sind. Man vergleicht immer ein Kilogramm Protein aus Insekten mit einem Kilogramm Protein aus Rind. Und da fällt zum Beispiel 2500-mal weniger Wasser an, 100-mal weniger CO₂, 200-mal weniger Land, viel weniger Futter. Und die Insekten wachsen natürlich viel schneller. Also von diesem Stadium Ei bis zu dem Stadium, wo sie dann geerntet oder geschlachtet oder wie auch immer man es nennen will werden, dauert es nur vier Wochen. Also ist es super effizient und man bekommt eben in sehr kurzer Zeit eine große Menge an sehr hochwertigen Nährstoffen, die dann verfügbar gemacht werden. Und was ganz spannend ist: Man kann die Insekten von Lebensmittelabfällen ernähren. Also bei uns jetzt in Holland, wo wir die Buffalo Würmer herbekommen, da wird viel mit lokalen Brauereien zusammengearbeitet, die dann ihre Maische da hinbringen, sodass die Würmer das essen können. Also die können theoretisch aus unseren Abfällen wieder hochwertige Nährstoffe machen. Und das ist natürlich ein super spannendes Prinzip, was in der Zukunft auf jeden Fall mehr Anwendung finden muss. 

Till [00:13:07] Ja, das klingt so ein bisschen nach ökologischem Upcycling. Auch das ist wieder ein interessanter Ansatz. Du hast schon gesagt, dass sich manche sogar wundern, gerade bei dem Mehl, dass es so wenig Geschmack hat, was eigentlich total top ist, weil man es nur als Zwischenprodukt verarbeitet. Wie ist so das generelle Feedback? Habt ihr so Stammkunden oder sind das eher so Leute, die das mal ausprobieren wollen? Mal kurz testen oder wie setzt sich eure Kundschaft so zusammen? Und wie ist das Feedback? 

Charlie [00:13:40] Also es gibt beides. Wir haben glaube ich jetzt im Vergleich zu anderen, ich sage jetzt mal Proteinpulverherstellern, vor allem den großen, einen sehr großen Anteil an Stammkunden, die einfach unser Produkt besser vertragen, zum Beispiel weil es laktosefrei ist, weil es ein paar Ballaststoffe noch mit drin hat, ein paar Vitamine, Mineralstoffe und nicht so dieses hoch isolierte reine Protein ist und die das einfach cool finden, dass es eine nachhaltige Alternative ist. Und auch so ein bisschen dieses Neue, denke ich, ist auch immer noch ein Faktor auf jeden Fall. Wir haben aber auch einige Leute, die einfach mal neugierig sind und mal was anderes ausprobieren wollen und dann, glaube ich, auch so ein bisschen wechseln, dann mal das eine Proteinpulver nehmen und zwei, drei Stück im Schrank stehen haben und so ein bisschen durchwechseln, was ja auch völlig in Ordnung ist. Man wird auch immer die Leute haben, die das gar nicht probieren wollen, die das super abstoßend finden und die da irgendwie ihren Ekel nicht überwinden können. Aber auch das ist für uns okay, weil wir immer sagen: Lieber polarisieren und 50 Prozent der Leute finden einen Hammer und 50 Prozent wollen nichts mit dir zu tun haben, als dass alle so total indifferent sind. Da bin ich eigentlich ganz froh, dass das so gut läuft. 

Till [00:14:57] Ja, cool. Also die größte Hürde, wenn man jetzt, sag ich mal, jemandem ein komplettes geröstetes Insekt vor die Nase hält, ist natürlich der Ekel, das ist vollkommen klar. Wie ist es? Habt ihr irgendwie auch schon mal so ein bisschen herumexperimentiert, dass man Leuten einfach was anbietet, ohne denen zu sagen, was da drin ist? Wie die Leute dann reagieren? Ich meine, das ist ja ein sehr irrationaler Ekel, sich vor einem Mehl zu ekeln finde ich persönlich ist jetzt eher irrational, weil es ja im Endeffekt nur ein verarbeitetes Lebensmittel ist, was einem irgendwie ermöglicht, die Nährstoffe täglich zu bekommen. Also wenn die Leute bei dem Konsum von Wurstaufschnitt beispielsweise an die Herstellung denken würden, dann müssten sie sich ja eigentlich auch ekeln. Das heißt, es klingt ja irgendwie nach etwas, was man überwinden könnte, theoretisch. Habt ihr solche Experimente schon mal gemacht und was sind generell die größten Hürden, die ihr erfahrt?

Charlie [00:15:54] Also wir haben noch keine, ich sag jetzt mal in dem Sinne, Experimente gemacht. Wir merken das eben oft auf Messen oder auf Events, wenn wir da sind und was dabei haben zum Probieren. Also oft machen wir dann irgendwie so kleine Energy Balls oder backen Brot und man kann das quasi noch mal in der Form probieren. Dann kommen viele Leute, die gucken gar nicht so richtig an deinem Stand, was du machst, aber da gibt’s was zu essen, deswegen greifen die zu. Und dann greifen die zu und essen das, und dann sagst du denen im Nachhinein: weißt du, was du gerade gegessen hast? Und dann gucken sie, lesen den Namen und gucken, was es ist und merken dann: „Oh, da waren jetzt Insekten drin.“ Und sind dann einen kurzen Moment geschockt und dann so ja, aber hat ja ganz normal geschmeckt. Und das ist genau das, was du sagst. Also wenn du jetzt den Leuten da ein ganzes Insekt hinlegst oder ich sag jetzt mal doof gesagt, ein Keks mit Insekten darauf, dann ist das ein viel größeres Problem, als wenn das Insekt als Mehl in diesem Teig verbacken ist. Und was auch ganz spannend ist, bei kleinen Kindern zum Beispiel, ich würde sagen so bis es 5 oder 6 ist, ist das auch gar kein Problem, denen die ganzen Insekten zu geben, die finden das super spannend und irgendwie cool. Und dieser Ekel, den wir ja einfach kulturell verankert haben und auch anerzogen bekommen, der greift dann erst so ab 6 oder 7. Wir kooperieren zum Beispiel mit der Arche in Köln und waren dann vor Weihnachten dort, um Plätzchen mit den Kindern zu backen. Die sind alle so zwischen 10 und 16 und die fanden das total eklig am Anfang und dann haben wir angefangen zu backen und wir haben gesehen: Ok, der Teig, das funktioniert wie immer, wenn man Plätzchen backt. Und die Vanillekipferl und die Ausstecher, die sehen auch aus wie immer und am Schluss haben es alle gegessen. Also ich glaube, man kann, wenn man da genug kommuniziert und den Leuten das greifbar macht, super viel erreichen und das wird auch immer besser. Also wir merken ja seit wir angefangen haben, dass durch die Medien und durch die Berichterstattung mehr Akzeptanz herrscht. Viele Leute haben einfach schon im Radio oder im Fernsehen was darüber gehört und wissen, dass Insekten sinnvoll sind und eine wertvolle hochwertige Nahrungsquelle. Und dann ist der Weg zum Probieren gar nicht mehr so weit. 

Till [00:18:10] Ja und das ist ja im Endeffekt auch einfach eine Aufwertung der jeweiligen Lebensmittel. Also gerade, wenn ich jetzt höre, dass ihr auch so Kekse gebacken habt, so Weihnachtskekse, dann ist dieser Weihnachtskeks natürlich ein viel hochwertigeres Lebensmittel, wenn es eben so eine nährstoffreiche Komponente wie ein Insektenmehl auch mit drin hat. Ich persönlich würde das jedem empfehlen, der Kekse backt. Dann hast du Protein, ein paar Vitamine und Mineralien mit drin. Ist auf jeden Fall aus ernährungstechnischer Sicht eine sehr gute Sache. Dahingehend: habt ihr noch irgendwelche Pläne für die Zukunft? Ihr habt jetzt schon gesagt, ihr wart mal in der Arche, mit den Kids backen. Habt ihr noch irgendwelche größeren Events geplant oder irgendwelche neuen Produkte? Gut, ihr habt jetzt gerade neues Produkt raus. Aber wie sieht die Zukunft aus? Was macht ihr noch so? 

Charlie [00:19:04] Das ist eine gute Frage. Das fragst du jetzt natürlich auch zum richtigen Zeitpunkt. Also wir sind ganz abgesehen von der aktuellen Situation, die uns ja einfach alle so ein bisschen einen Strich durch die Planungen des Jahres 2020 macht, super optimistisch, dass es auch weiterhin so positiv für uns weitergeht. Wir haben tatsächlich noch ein Produkt geplant dieses Jahr. Ich hoffe, dass wir das auch durchbekommen. Das wird dann wahrscheinlich so in der zweiten Hälfte des Jahres rauskommen und hat was mit Frühstücken zu tun. So viel kann ich schon mal sagen. Und ansonsten ist mit Events gerade alles abgesagt worden. 

Till [00:19:50] Ja, Stichwort Corona: Für die Menschen in 100 Jahren, die sich diesen Podcast anhören. Im Jahre 2020 wurden wir mehrere Wochen lang aufgrund einer Virenpandemie eingesperrt – Corona. Das ist gerade Thema. Alles abgesagt.

Charlie [00:20:05] Genau, wir gucken mal spontan, wenn sich die Lage wieder verbessert und entspannt, wo wir am Start sein können. Das ist auf jeden Fall etwas, was wir immer super gerne machen. So durch die Republik zu fahren und uns mit den Leuten zu unterhalten und zu sehen, wie kommen die Produkte so an? Das ist, glaube ich, super wichtig. Genau. Und ansonsten ist es einfach unser Ziel, jetzt erst mal relativ unbeschadet durch diese Krise zu kommen und danach mit Vollgas weiterzumachen. 

Till [00:20:41] Da können natürlich auch alle Upfithörer mitwirken, indem sie das einfach mal für sich ausprobieren. Ich glaube gerade jetzt, ehrlich gesagt, ist eine passende Zeit. Die Nudelregale in den Supermärkten sind komplett leer. Die Weißmehlregale sind komplett leer. Leute bitte, wenn ihr jetzt vorhabt in nächster Zeit nur noch Nudeln und Mehlprodukte zu essen, dann kauft euch doch ein bisschen Insektenprotein oder Insektenmehl und pimpt eure Ernährung ein bisschen, damit ihr nicht am Ende völlig unterernährt aus dieser Phase rauskommt. Das wäre eine coole Idee und ist auch sicherlich hilfreich für so ein frisches junges Unternehmen. 

Charlie [00:21:20] Ja und ich glaube, dass man jetzt auch ein bisschen Zeit hat einfach Dinge auszuprobieren und Muße hat, sich damit auseinanderzusetzen. Was gibt es noch außer den Dingen, die ich hier jetzt seit Jahren nutze und kenne und tue? Und seinen Horizont so ein bisschen zu erweitern in jeder Hinsicht.

Till [00:21:39] Ich bin auch der Meinung, dass diese grundsätzliche Idee sich mal mit Nahrungsmitteln auseinanderzusetzen und vielleicht auch überhaupt kochen richtig zu lernen, wichtig ist. Viele tun das ja gar nicht im Alltag. Das ist auf jeden Fall eine absolut geniale Gelegenheit, wenn man jetzt zum Home-Office gezwungen ist, sich damit mal ein bisschen auseinanderzusetzen. Und allein die Beschäftigung mit Ernährung und mit Lebensmitteln sorgt in der Regel schon dafür, dass man sich selber gesünder ernährt. Insofern finde ich auch da ist eine ganz große Chance in dieser Krise, auch wenn viele gerade mit anderen Problemen zu kämpfen haben. Aber wenn man die Zeit hat, sich damit auseinanderzusetzen, macht es Spaß, ist eine gute Ablenkung und man kann viel ausprobieren. Sollte man definitiv tun. Wir haben jetzt schon vorhin mal darüber geredet. Ich mache mal ein Schwenk zurück, und zwar so die Vorteile von Insektenproteinen gegenüber tierischen Produkten. Da fällt ja unter anderem auch Whey Protein mit rein, weil es ja Molke Protein ist. Wie sieht es denn aus, wenn man jetzt so Insektenprotein mit veganen Alternativen wie Reis oder Erbse vergleicht? Was würdest du sagen, sind da so die Hauptfaktoren, die für das Insektenprotein sprechen? 

Vorteile gegenüber veganen Proteinquellen

Charlie [00:22:52] Das ist eine sehr gute Frage, die wir auch oft gestellt bekommen. Dadurch, dass das Insekt ein tierisches Protein ist, ist es einfach vom Aminosäureprofil, also von der Struktur der Proteine sozusagen für den Körper leichter verfügbar und leichter verwertbar. Das ist so der größte Vorteil gegenüber pflanzlichen Proteinen. Einfach, dass es von seiner Zusammensetzung dem körpereigenen Protein ähnelt und deshalb der Körper das schneller aufnehmen kann. 

Till [00:23:21] Ja, also da reden wir auch über Bioverfügbarkeit und biologische Wertigkeit des Proteins. Ich habe selber festgestellt Erbsenprotein hat einen sehr starken Eigengeschmack, Reisprotein eher nicht, hat aber häufig so eine sehr sandige Konsistenz. Wie ist das denn bei Insektenprotein? 

Charlie [00:23:40] Ich würde sagen, dass es auch so ein bisschen körniger ist. Es ist nicht wasserlöslich. Daran liegt das, was sich nicht in Wasser auflöst, trinkt man dann als Partikel mit. Aber wir haben das in unserem Proteinpulver eigentlich ganz gut gelöst durch so einen Stabilisator, der das quasi dann in der Flüssigkeit so in der Schwebe hält und das wie ein normaler Shake schäumt und sich anfühlt im Mund, die Konsistenz. Und im Geschmack, wie gesagt, ist es nicht sonderlich intensiv oder aufdringlich, sondern eher relativ neutral, bisschen nussig, bisschen grasig vielleicht, aber das war es. Und da wir ja dann sowieso mit der Vanille und dem Kakao und dem Vanillearoma, das sind alles natürliche Aromen, noch arbeiten, schmeckt man da eigentlich von dem Insekt nichts. Also wir haben das ab und zu, dass Spezialisten bei Messen dann sagen. „Ah ja, das schmeckt ja tatsächlich nach Insekt“, obwohl sie davor noch nie Insekten probiert haben. Das finde ich dann immer ganz spannend.

Till [00:24:46] Das sind immer die Besten. 

Charlie [00:24:48] Das ist ja auch wieder so individuell wie die Ernährungsform. 

Till [00:24:54] Ich kenne sehr viele Leute, die ein Problem mit Erbsenprotein haben, vom Geschmack her, die das nicht mögen, die es zu aufdringlich finden. Ich glaube, wenn es so ein sanfter Nebengeschmack ist und nicht so auffällig, dann ist das in der Regel kein Problem. Und man kann es eher so von der Konsistenz mit Reisprotein vergleichen. Das ist vielleicht für viele auch schon mal als Hinweis ganz interessant. Dann würde ich mal so als letzte Frage für dich noch mal bereitstellen: Habt ihr irgendwas wo ihr sagt: Das war das wildeste Experiment, was wir mal mit den Insekten gemacht haben, also egal, ob es jetzt Protein oder Mehl oder sonst was gewesen ist, wo du sagst okay, da haben wir das in einer Form eingesetzt, entweder es würden wir nie wieder machen oder das war irgendwie sehr besonders?

Charlie [00:25:49] Ja, also dadurch, dass wir das Proteinpulver selbst entwickelt haben, also tatsächlich selber im Labor standen, acht Monate lang in Münster, haben wir sehr, sehr viele wilde Dinge ausprobiert, weil wir auch in dieser ganzen Entwicklungsgeschichte ganz neu waren und das auch erst mal lernen mussten, wie so was funktioniert. Und wir haben ganz am Anfang viel auch darüber nachgedacht, weil es eben nur diese klassischen Geschmacksrichtungen gibt, ob man nicht mal was machen will mit Rote Beete oder Spinat oder Grünkohl. Und lass doch mal so ein so herzhaftes salziges Proteinshake entwickeln und haben dann echt lange mit Rote Beete, erinnere ich mich, herumexperimentiert. Irgendwann haben wir uns angeguckt und haben gesagt Okay, vielleicht sind die Insekten erst mal genug Innovation für die Leute da draußen. Um die nicht zu überfordern, müssen wir vielleicht einfach mit Vanille, Kakao und Kokos anfangen. Und das haben wir dann auch gemacht und ich glaube, das war eine sehr weise Entscheidung, weil Insektenproteinpulver mit Rote Beete Geschmack oder mit Grünkohl Geschmack… Ich glaube, da würden wir jetzt heute nicht diesen Podcast aufnehmen zusammen. 

Till [00:27:05] Das kann ich mir tatsächlich auch sehr, sehr gut vorstellen. Also womit das geendet hätte möglicherweise? Vor allem das wäre ja sofort in Verbindung gebracht worden. Es schmeckt nach Grünkohl. Die Leute sind vielleicht nicht so Grünkohl affin, essen oder trinken das dann und denken dann: Oh Gott, Insekten, schmeckt ja grauenhaft. Ja, ich glaube auch weise Entscheidung da von der Roten Beete und dem Grünkohl ein bisschen Abstand zu nehmen. Kommt ja vielleicht noch, wer weiß. 

Charlie [00:27:32] Genau, wenn sich die Leute an die Insekten so krass gewöhnt haben und dann bereit sind für einen Gemüse-Protein-Shake. Dann sind wir natürlich zur Stelle und haben das Rezept quasi schon in der Schublade. 

Till [00:27:42] Das ist auch richtig geil. Also will ich auch mal sagen hier an unsere Zuhörer. Also wenn ihr bereit seid, mal einen Grünkohl oder Rote Beete Insekten Protein Shake zu trinken oder wenn ihr richtig Bock drauf habt, dann schreibt das gerne in unsere Kommentare rein. Oder vielleicht noch weitere Ideen, die ich dann weiterleiten kann an Isaac Protein. Die sind ja offenbar sehr innovativ unterwegs. Also kommentiert das gerne mal. Ich für meinen Teil bin da ja schon ganz zufrieden mit Vanille und Schoko. Das ist so der Klassiker. Ich muss sagen, das ist glaube ich auch viel Gewöhnung. Das ist so dieses Thema. Wenn man ein Workout fertig hat, dann ist das so ein Reflex, der da auch einsetzt, dass Vanille oder Schoko Geschmack das einfach abrundet. Ohne das ist das Workout nicht zu Ende. 

Charlie [00:28:28] Das habe ich auch gehört. Für viele Leute ist das so gelernt und die wollen dann auch gar nicht irgendwas Wildes und Anderes. Und tatsächlich ist unser Proteinpulver auch ein bisschen weniger süß als die meisten. Und viele sagen dann aber: Ich musste mich erst mal so eine Woche oder zwei ein bisschen daran gewöhnen, dass ich nach dem Sport nicht mehr diese mega Süßbombe bekommen habe. Aber ich glaube, langfristig ist das auf jeden Fall gesünder. 

Till [00:28:55] Ja, definitiv. Da haben wir auch schon mal einen Artikel darüber geschrieben, was auch der süße Geschmack alleine mit dem Empfinden und der Gewöhnung ausmacht. Dass man natürlich anfängt süßere Produkte zu präferieren, weil auch ein gewisses Geschmackslernen stattfindet im Hirn. Insofern bin ich ein ganz großer Freund davon, Produkte nicht allzu süß zu machen und sich daran zu gewöhnen, dass ein ganz kleines bisschen süß schon Süßigkeit ist, weil das am Ende des Tages zu einer wesentlich gesünderen Ernährung führt und nicht in diese Spirale, dass man immer neuen, heftigeren, Süßreiz braucht, um dieses Bedürfnis nach süß zu befriedigen. Das ist auf jeden Fall auch eine gute Idee, das so zu gestalten. Ja, hör mal, Charlie, hast du noch letzte Worte an unsere Hörer? 

Abschied

Charlie [00:29:41] Bleibt fit, bleibt gesund und macht einfach das Beste draus, jetzt aus dieser ganz besonderen Zeit. Dass wir alle danach auch irgendwie positiv darauf zurückblicken können und sagen können, das hat mir dies oder jenes gebracht, ganz persönlich oder auch als Gesellschaft und als Weltgemeinschaft. Und ja, ich würde mich freuen, wenn ihr uns besuchen kommt. In unserem Onlineshop erstmal: www.isaac-nutrition.de. Und ab heute gibt es den Riegel, Leute. Also haltet euch ran und ich freue mich auf euer Feedback, wenn ihr es probiert habt.

Till [00:30:24] Also mit heute meint sie tatsächlich den Zeitpunkt dieser Aufnahme. Das heißt, wenn der Podcast online ist, dann habt ihr den im Shop auf jeden Fall drin und könnt das mal probieren. Diese wirklich gute und gesunde Zwischenmahlzeit. Ich bin hier ganz neutral in dieses Gespräch hereingegangen, muss ich sagen, und bin im Verlauf des Gesprächs jetzt so ein richtiger Insektenprotein-Fan geworden. Also das ist schon mal echt cool. Also ich muss sagen, ich werde das selber gerne mal ausprobieren und werde mich da auch mal ein bisschen mehr ausprobieren. Es ist wirklich eine super Sache. Kann ich an unsere Hörer nur weitergeben und damit würde ich auch den Podcast für heute schließen. Vielen Dank fürs Zuhören. Lernt daraus, dass ihr in Sachen Ernährung immer wieder was Neues ausprobieren könnt und dass ihr auch bereit sein solltet, immer wieder neue Sachen auszuprobieren. Denn es gibt viele Sachen da draußen, die ihr vielleicht noch nicht kennt, die aber super toll sind. Und insofern bleibt neugierig und beschäftigt euch weiter mit Ernährung, insofern es in eurer Macht steht. Wir hören uns beim nächsten Podcast, gebt uns gerne ein Like, teilt das Ganze oder schickt uns ein Shout-in über die App. Und dann hören wir uns im nächsten Podcast. Bis dann.

Anmerkung der Redaktion: Der Wortlaut wurde stellenweise angepasst, um Versprecher und andere irrelevante Passagen zu entfernen.

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