Die Paleo-Diät – Essen wie ein Höhlenmensch

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Back to the roots – Zurück zu den Wurzeln, das ist das Stichwort zur Paleo-Diät. Heutzutage durchlaufen die meisten Lebensmittel viele Verarbeitungsschritte, bevor sie bei uns auf dem Teller landen. Wie gesund diese verarbeiteten Lebensmittel für dich sind und warum sie beim Abnehmen hinderlich sein können möchten wir aufklären und die Grundprinzipien der Paleo-Diät näher bringen.

Vorbild Steinzeit

Die Ernährungsform basiert auf der natürlichen Ernährung. Als Vorbild gilt die Ernährung der Steinzeit. Grundsätzlich versuchen die Anhänger der Paleo-Diät also nur Lebensmittel zu essen, die unsere Vorfahren zu Zeiten von Höhlenmalereien zur Verfügung hatten. Nahrungsmittel, die erst durch spätere Entwicklungen entdeckt wurden, gehören nicht auf den Speiseplan. Die Paleo-Ernährung gilt als wirkungsvolle Abnehmform und welche Vorteile die Prinzipien der Steinzeit-Diät hat, wird hier erläutert.

Ohne Zucker zum Wunschgewicht

Bei der Paleo-Diät ist Zucker tabu. Auch gesüßte Lebensmittel gehören nicht zur Paleo-Ernährung. Denn Zucker gehört erst seit schätzungsweise 250 Jahren zu den konsumierten Nahrungsmitteln des Menschen und der Konsum hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Viele Fertiggerichte sind mit Zucker versetzt und werden bei der Paleo-Diät nicht verspeist. Warum wird Zucker ausgeschlossen? Viel Zucker sorgt für eine Erhöhung des Insulinspiegels und speichert deine Energie statt sie zu verbrennen. So lässt Zucker dein Hüftgold wachsen und erschwert den Abnehmprozess. Eine zuckerfreie Paleo-Diät ist somit schonend für deinen Insulinspiegel und hilft beim gesunden Abnehmen.

Kein Platz für Getreide bei der Paleo-Diät

Als zweites Grundgesetz der Paleo-Diät gilt: Kein Getreide essen. Genau wie Zucker gehörte das Getreide nicht zu den Grundnahrungsmitteln der Jäger und Sammler. Erst durch den Ackerbau wurde das Getreide Bestandteil unserer Ernährung. Welche Gründe sprechen für den Verzicht von Getreide? Getreide besteht zu großen Teilen aus Stärke und Stärke hat ganz ähnliche körperliche Auswirkungen wie Zucker. Getreideprodukte sind auch wegen ihres großen Anteils an Kohlenhydraten und den wenigen Vitaminen und Mineralien nicht gut zum gesunden Abnehmen geeignet. Die strenge Paleo-Diät umfasst auch Mais und Reis als Getreideprodukte, die nicht auf die Speisekarte gehören. (Ausnahme bilden extra Paleo-Brote – Empfehlung der Upfit Redaktion)

Verzichte auf pflanzliche Fette

Die Paleo-Diät schließt außerdem die pflanzlichen Fette wie Margarine, Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Distelöl. Der Grund liegt zum einen an dem hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren. Ohne hier zu sehr in die Tiefen der Ökotrophologie abzutauchen: Omega-6-Fettsäuren sind für den Körper lebenswichtig, da sie für die Bildung von bestimmten Hormonen benötigt werden, in zu hohen Mengen sind die Omega-6-Fettsäuren jedoch gesundheitsschädigend. Alternativ dazu können Olivenöl, Avocadoöl oder auch Kokosöl zum Kochen verwendet werden. Sie enthalten nicht unverhältnismäßig viele Omega-6-Fettsäuren und gehören zu den stabilen ungesättigten Fettsäuren.

So sieht die Paleo-Ernährung aus

Neben den aufgezählten Prinzipien der Paleo-Ernährung wird auch auf Milchprodukte verzichtet. Welche Lebensmittel darfst du denn nun essen und wie kannst du damit abnehmen? Natürlich musst du deine Nahrungsmittel nicht selber jagen oder sammeln um dich an die Paleo-Ernährung zu halten. Die damaligen Lebensmittel dienen lediglich als Basis für die Ernährung und können nach den modernen Methoden möglichst unverarbeitet gekauft und als Grundstein für moderne Gerichte gegessen werden. Die Grundnahrungsmittel der Paleo-Diät heißen Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse, Obst, Nüsse und Samen. Mit Fisch, Fleisch und Eiern sind die wichtigsten Proteinlieferanten für deinen Körper schnell ausgemacht. Die eiweißreiche Ernährung hilft dir dabei, dein Fett schneller zu verbrennen und lässt die Pfunde schmelzen. Mit Gemüse und Obst versorgst du dich mit deiner notwendigen Portion Vitamine und Mineralien. Nüsse und Samen sind wichtige Energielieferanten, die deinem Körper die nötige Kraft geben.

Wie kannst du mit der Paleo-Diät abnehmen?

Die aufgezählten Nachteile durch Zucker, Getreide und pflanzliche Fette sind ausgeschlossen, stattdessen wird dein Körper mit natürlichen Produkten versorgt. Dadurch kann eine abwechslungsreiche Ernährung gewährleistet werden und du erleidest keine Mangelerscheinungen durch den Verzicht auf bestimmte Nährstoffgruppen, wie bei anderen Diäten. Die Effekte der Paleo-Ernährung sind zudem wissenschaftlich belegt. Lindenberg et. al (2007) konnten bei Diabetikern durch eine Paleo-Ernährung eine stärkere Reduktion des Bauchumfangs festgestellen als bei der Gruppe mit mediterraner Ernährung.

Mit Paleo-Ernährung in deinem Upfit-Ernährungsplan zum Wunschgewicht

Beim Abnehmen gilt ein Ernährungsplan als wichtiges Instrument um erfolgreich dein Wunschgewicht zu erreichen. Mit deinem Ernährungsplan behältst du den Überblick über deine Energieaufnahme und kannst gezielt Richtung Traumfigur steuern. Dein Ernährungsplan sollte dabei natürlich auf deine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sein. Du kannst dir bei Upfit deinen eigenen Ernährungsplan erstellen und erhältst die optimierte Aufnahme der Mikro- und Makronährstoffe für deinen Körper. Deine bevorzugte Ernährungsform wie zum Beispiel Paleo, aber auch flexitarisch, vegetarisch oder vegan kannst du wählen und sie wird in deinem Plan berücksichtigt. Wenn du bestimmte Lebensmittel nicht verträgst oder nicht magst, können, durch die Angabe von Allergien und Unverträglichkeiten, Lebensmittel ausgeschlossen werden. Erstelle dir jetzt deinen Ernährungsplan zum Abnehmen und konfiguriere dich zu deinem Wunschgewicht.

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