Gesundheit verbessern und Immunsystem stärken - was uns lange leben lässt

Gesundheit und Immunsystem

Möglichst lange leben – das wollen die meisten Menschen. Weltweit wird daher intensiv geforscht, um herauszufinden, welche Faktoren das Leben verlängern, die Gesundheit erhöhen und das Immunsystem stärken können. Eine Erkenntnis, die dabei immer wieder auftaucht: Die besten Chancen alt zu werden, haben jene Menschen, die sich gesund und ausgewogen ernähren. Unsere Ernährung spielt also eine essentielle Rolle. Bis zu 120 Lebensjahre sollen dann sogar möglich sein. Schlechte Ernährung raubt uns hingegen gut zehn Prozent der möglichen Lebensjahre. Die gute Nachricht: Das Angebot an gesunden Nahrungsmitteln war noch nie so vielfältig und gesunde Kost noch nie so leicht verfügbar wie heute. Du möchtest wissen wie die Gesundheit durch die Ernährung optimiert werden kann? Dann bist du hier richtig!


Das Geheimnis der Japaner über ihre Gesundheit

Wer sich global gesehen mit diesem Thema beschäftigt, stößt schnell auf ein spezielles Land, das klar hervorsticht: Japan. Der Grund: Auf dem Inselstaat im Pazifik leben besonders viele alte Menschen. Die Anzahl jener Japaner, die einhundert Jahre oder älter werden, liegt inzwischen bei über 70.000. Zum Vergleich: In Deutschland sind es rund 20.500 und weltweit beläuft sich diese Zahl auf 343.000. Japaner leben Studien zufolge durchschnittlich zwölf Jahre länger als die restliche Weltbevölkerung. Forscher sehen die Ursache dafür in ihrer Lebensweise: Die meisten Japaner setzen auf viel Bewegung an der frischen Luft und saisonale Lebensmittel.

So stammt etwa der gesundheitsfördernde Trend Shinrin Yoku, zu Deutsch Waldbaden, aus Japan. Denn: Wer sich regelmäßig im Wald aufhält – ganz egal, ob beim Joggen oder Spazierengehen –, der profitiert von der besonderen Atmosphäre. Forschern zufolge reicht bereits eine Stunde im Wald aus, um beispielsweise den Blutdruck zu senken, Stress zu reduzieren und neue Energie zu tanken.

„Die Seligkeit eines Augenblicks verlängert das Leben um tausend Jahre.“

– Japanisches Sprichwort

Zu den saisonalen Lebensmitteln, die Japaner gerne zu sich nehmen, gehört unter anderem eine besondere Frucht, die man zu Recht als Lebenselixier bezeichnen könnte: die grüne Papaya. Die Japaner nennen sie „Melone des zehntausendjährigen Lebens“. Kein Wunder, denn sie ist nicht nur eine wahre Vitamin-C-Bombe, sondern enthält auch viel Vitamin A, Phosphor, Kalzium, Eisen, Natrium und Kalium. Dabei besteht sie – genauso wie andere Melonenarten – aus sehr viel Wasser. Und die nur 32 Kalorien pro 100 Gramm machen sie zum optimalen Snack für Gesundheitsbewusste. Papayas werden aber nicht nur pur genossen, sondern zusammen mit weiteren Zutaten wie Reiskleie und Algen zum Fermentationsgetränk Manju verarbeitet. Manju bedeutet „Tropfen des langen Lebens“. Aber warum sind fermentierte Lebensmittel eigentlich so gesund?

Obst wie Papaya für die Gesundheit

Fermentierte Lebensmittel stärken dein Immunsystem und deine Gesundheit

fermentierte Lebensmittel

Die Fermentation ist eine seit Jahrtausenden bekannte Methode, um Lebensmittel länger haltbar zu machen. Die Menschen setzen also schon sehr lange auf dieses Verfahren. Und so funktioniert’s: Beim Fermentieren brechen Bakterien Bestandteile der Lebensmittel auf und wandeln beispielsweise Zucker in Milchsäure um. So wird das Essen quasi „vorverdaut“, wenn man so will. Dadurch wird es bekömmlicher, schmeckt besser und hält länger. Beim Fermentieren von Lebensmitteln geht es aber nicht allein um Faktoren wie Bekömmlichkeit, Geschmack oder Haltbarkeit, sondern die durch fermentierte Lebensmittel aufgenommenen Bakterien sorgen auch für einen gesunden Darm und stärken das Immunsystem. Zudem sind fermentierte Lebensmittel reich an Nährstoffen und gelten deshalb als wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. In Studien wurde nachgewiesen, dass zum Beispiel fermentierte Milchprodukte eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Sie können den Blutdruck senken und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren.


Industriell verarbeitete Lebensmittel senken die Lebenserwartung

Dem gegenüber stehen ungesunde Nahrungsmittel wie allen voran industriell verarbeitete Lebensmittel. Dazu gehören etwa Wurstwaren, Fleischprodukte, Backwaren, Softdrinks, Süßigkeiten oder Fertiggerichte. Doch warum sind sie so ungesund? Bei industriell verarbeiteten Lebensmitteln wird durch den Produktionsprozess ein Großteil der gesunden Fermentationsbakterien abgetötet. Gerade stark verarbeitete Lebensmittel, wie die meisten Fertiggerichte, enthalten obendrein viel zu viel Zucker, Salz und allerlei andere Zusatzstoffe, die allesamt nicht gerade als gesund gelten. Sie führen nicht nur zu Übergewicht, sondern bringen eine ganze Reihe weiterer Nachteile mit sich. So können einige der Zusatzstoffe, die sich hinter den E-Nummern verbergen, Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen und das allgemeine Wohlbefinden nachhaltig beeinträchtigen. Die künstlich hinzugefügten Vitamine und Mineralstoffe sind darüber hinaus oft viel zu hoch dosiert und schaden so unserem Körper mehr als sie ihm nützen.

Unverarbeitete und fermentierte Lebensmittel können lebensverlängernd wirken. 


Krank durch schlechte Ernährung

Was auf unserem Teller landet, hat also großen Einfluss auf unsere Gesundheit – ja mehr noch: Einige Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes mellitus Typ II können sogar allein durch eine Umstellung auf eine gesunde Ernährung vollständig ausgeheilt werden. Viele weitere Volkskrankheiten haben ihre Ursache in schlechter, einseitiger Ernährung mit zu vielen stark verarbeiteten Lebensmitteln. Sie verursachen Allergien, Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine Reihe von physischen und psychischen Störungen. Eine ausgewogene Kost ist bei vielen Krankheiten daher immer noch die beste Medizin. Für die eigene Ernährung ist jeder selbst verantwortlich. Das Angebot an gesunden Lebensmitteln war noch nie so reichhaltig und einfach verfügbar wie heute. Obst und Gemüse liegen das ganze Jahr über in den Regalen und wer sich mit Saisonkalendern beschäftigt, weiß mittlerweile ganz genau, wo er guten Gewissens zugreifen darf. Früchte und Gemüsesorten bilden die Basis einer gesunden Ernährung. Dazu kommen ballaststoffreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte, Nüsse, Samen und Fisch. Auf tierische Produkte – und vor allem rotes Fleisch – sollte eher verzichtet werden.

 

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