Mikro- und Makronährstoffe – das solltest du über sie wissen

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Egal ob du gerade geistig oder körperlich aktiv bist – dein Körper benötigt dafür Energie. Auch dein Stoffwechsel, das Wachstum deiner Haare und Nägel, sowie die Aufrechterhaltung deiner Körpertemperatur, sind auf Energie angewiesen. Ohne Energie läuft also nichts. Um diese Funktionen sicherzustellen, ist es wichtig genug Makronährstoffe aufzunehmen. Doch auch Mikronährstoffe sind unentbehrlich für uns Menschen. Was die Begriffe Mikro- und Makronährstoffe bedeuten und welche Rolle sie bei der Gewichtsreduktion spielen, erfährst du hier.

Makronährstoffe - unsere Kraftpakete

Die Makronährstoffe sind Hauptbestandteil unserer Nahrung und weisen verschiedene Energiedichten auf. Sie können zwar beim Abnehmen helfen, jedoch auch die Gewichtsreduktion behindern. Daher ist es wichtig zu wissen, in welchem Maße man sie konsumieren muss um den gewünschten Effekt zu erzielen. Zu den Makronährstoffen gehören Kohlenhydrate, Proteine und Fette.

Kohlenhydrate sind bei den Mikro- und Makronährstoffen der Energielieferant Nummer eins. Die kleinste Einheit ist das Monosaccharid, auch Einfachzucker genannt. Aus dieser Einheit sind alle anderen Saccharide, wie zum Beispiel das Disaccharid Laktose, welches sich unter anderem in deiner Frühstücksmilch befindet, aufgebaut. Wichtige Kohlenhydratquellen sind Kartoffeln, Getreide, Reis und Hülsenfrüchte. Kohlenhydrate umfassen außerdem die Ballaststoffe, die ein enormes Quellvermögen besitzen und somit dafür sorgen, dass wir satt werden. Wo du sie findest? Ballaststoffreich sind zum Beispiel Leinsamen, Nüsse, Haferflocken und Vollkornbrot.

Proteine sind der Teil der Mikro- und Makronährstoffe, welche beim Muskelaufbau nicht wegzudenken sind. Klar ist, Proteine und Muskeln – das passt zusammen. Aber was sind Proteine eigentlich? Proteine sind große, komplexe Moleküle, die aus Aminosäureketten bestehen. Von diesen Aminosäuren sind neun essentiell. Das bedeutet ihr müsst sie dem Körper zuführen, da er sie selbst nicht herstellen kann. Um diesen Bedarf zu decken ist eine ausgewogene Ernährung mit Hilfe von Mikro- und Makronährstoffen wichtig. Proteine erfüllen folgende Funktionen: sie dienen dem Aufbau von Körpergewebe, der Bildung von Enzymen, Hormonen und Transportproteinen. Außerdem sind Proteine Bestandteil von Knochen und Eiweißstrukturen. Möchtet ihr Proteine aufnehmen, greift am besten zu Milchprodukten, Fisch und Fleisch.

Neben Kohlenhydraten sind Fette, auch Lipide genannt, die wichtigsten Energiespeicher der Zellen. Sie sind vielfältig in ihrer Substanz und umfassen Triglyceride (bestehend aus Glycerin und drei Fettsäuren), Steroide (beispielsweise Cholesterin) und fettlösliche Vitamine. Als Energiespeicher des menschlichen Körpers gilt das Depotfett. Dieses stammt aus den anderen Makronährstoffen oder natürlichen Fettversorgern, wie beispielsweise Speiseöle/fette, Nüsse und Käse. Bei Energieüberschuss werden diese Fettdepots schließlich über mehrere Zwischenstufen in Fett umgewandelt.

Mikronährstoffe - kleine Menge, große Wirkung

Mikronährstoffe sind die Nährstoffe, die unserem Körper keine Energie liefern. Dafür haben sie jedoch allerhand anderes zu bieten. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu dieser Klasse. Bei den Vitaminen differenziert man fettlösliche und wasserlösliche Vitamine. Zu den erstgenannten gehören die Vitamine A,D,E und K. Doch was machen diese Art von Mikronährstoffen eigentlich mit uns?

Vitamin A sorgt für unserer Sehvermögen und ist wichtig während des Wachstums. Vitamin D ist zuständig für den Knochenaufbau. Als Antioxidans schützt das Vitamin E dich vor freien Radikalen. Diese Stoffe können gefährliche Krankheiten hervorrufen. Bei der Gerinnung des Blutes steht dir Vitamin K zur Seite.

Die Mikronährstoffe Kalium, Calcium, Natrium und Iod gehören zu den Mineralstoffen und Spurenelementen. Jeder einzelne Mikronährstoff übernimmt spezifische Aufgaben und kann bei Krankheiten wahre Wunder bewirken. Bei Spurenelementen reichen schon kleine Mengen aus.

Welche Gefahren birgt ein Mangel der Mikro- und Makronährstoffe

Bei einer einseitigen Ernährung kann es zu Mängeln und einer Störung des Mineralstoffhaushalts kommen. Woran du einen Mangel bemerkst? Bei einem Zinkmangel genügt nur ein Blick auf die Fingernägel: weiße Flecken. Eingerissene Mundwinkel können hingegen auf einen Eisenmangel hinweisen. Um diese Dinge zu vermeiden, ist es wichtig, dass du deinen Körper mit ausreichend Mineralstoffen versorgst.

Abnehmen durch die richtige Verteilung von Mikro- und Makronährstoffen

Mikro- und Makronährstoffe sind fundamentale Bausteine in einem Ernährungsplan. Entscheidend ist, wie die Nährstoffe hier verteilt werden. Jedes Individuum hat einen ganz eigenen Gesamtenergiebedarf, welcher sich aus Grundumsatz und dem Leistungsumsatz zusammensetzt. Ob männlich oder weiblich, ob Sportler oder Sofagenosse, es gibt zahlreiche Faktoren, die an dieser Stelle eine fundamentale Rolle spielen. Dementsprechend ist die Verteilung von Mikro- und Makronährstoffen von großer Bedeutung. Jetzt fragst du dich, wie man die optimale Verteilung der Mikro- und Makronährstoffen gewährleistet um abzunehmen. Um dein Ziel, nachhaltig und gesund abzunehmen, zu erreichen, stehen wir dir vom Upfit- Team gerne zur Seite. Für die optimale Verteilung an Mikro- und Makronährstoffen kannst du hier deinen persönlichen Ernährungsplan erstellen, um so sorgenfrei Essen zu können und die Pfunde purzeln zu lassen. Worauf wartest du noch?

Quellen

(Vgl. http://www.urgesund.at/wofuer-braucht-unser-koerper-energie/, vor 2 Jahren veröffentlicht von Birgit Rief, Stand 02.04.17)

(Vgl. http://www.s-hennebach.de/praxis/inforadikale.html , veröffentlicht von Sylvia Hennebach-Werne, Stand 03.04.17 Uli P. Burgerstein: Handbuch Nährstoffe. 12 Aufl. Trias Verlag)

(Vgl. Uli P. Burgerstein: Handbuch Nährstoffe. 12 Aufl. Trias Verlag, 2012.)

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